Ertüchtigung des Turmtragwerks und des historischen Glockenstuhls - Bewahrung der drei wertvollen Hilliger-Glocken der Ev.-Luth. Kirche zu Großolbersdorf
Seit Jahrhunderten prägen die drei Hilliger-Glocken das Leben in Großolbersdorf. Ihr Klang begleitet die Menschen in frohen wie in schweren Stunden, ruft zum Gottesdienst, schenkt Trost, Hoffnung und Gemeinschaft. Die große und die kleine Glocke stammen aus dem Jahr 1645, ein wertvolles Erbe des berühmten Freiberger Glockengießers Zacharias Hilliger. Die mittlere und älteste Glocke aus dem Jahr 1643 musste nach einem Transportschaden im Zweiten Weltkrieg 1950 in Apolda als Faksimile neu hergestellt werden. Alle drei Glocken sind nicht nur liturgische Instrumente, sondern klingende Zeugnisse unserer Geschichte.
Doch dieses Erbe ist gefährdet. Bei Wartungsarbeiten zeigte sich, dass der historische Glockenstuhl durch Witterungseinflüsse stark geschädigt ist. Auch die Sicherheit beim Läuten ist bald nicht mehr gewährleistet: ausgeschlagene Aufhängungen, fehlende Sicherungen und das schiefe Hängen zweier Glocken machen deutlich, dass dringender Handlungsbedarf besteht.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen alle drei Glocken und den historischen Glockenstuhl erhalten – fachgerecht, behutsam und mit größtem Respekt vor ihrer Geschichte.
Die große und die kleine Glocke sollen in einer spezialisierten Glockengießerei restauriert werden. Damit sie wieder ihren vollen, warmen Klang entfalten können, müssen sie künftig – wie ursprünglich – an geraden Eichenholzjochen läuten. Dafür wird der Glockenstuhl vollständig abgebaut, in einer erfahrenen Zimmerei restauriert und statisch ertüchtigt.
Um die wertvolle Holzkonstruktion dauerhaft zu schützen, braucht die offene Glockenstube zudem einen verlässlichen Witterungsschutz. Die bisherigen Blechverkleidungen sind beschädigt und bieten keinen sicheren Schutz mehr. Neue Schallläden mit Gaze verhindern künftig das Eindringen von Regen und Schnee und bewahren so den Glockenstuhl vor erneuten Schäden.
Ein Schwingungsgutachten zeigt außerdem, dass nach der Sanierung höhere Kräfte auf das Turmtragwerk wirken werden. Damit der Turm diese Belastungen sicher aufnehmen kann, ist eine zusätzliche Aussteifung unterhalb der Glockenstube notwendig. Eine neue Deckenebene wird den Turm stabilisieren und so die Grundlage schaffen, dass die Glocken auch in Zukunft gefahrlos geläutet werden können.
All diese Maßnahmen dienen einem Ziel:
Die Stimme unserer Kirche soll nicht verstummen.
Damit die Hilliger-Glocken auch in den kommenden Jahrzehnten – ja, vielleicht Jahrhunderten – ihren unverwechselbaren Klang über unser Dorf tragen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Jede Spende, ob groß oder klein, hilft uns, dieses bedeutende Kulturgut zu bewahren.
Bitte helfen Sie mit, dieses wertvolle Erbe zu schützen.
Damit unsere Glocken weiterhin zu Gottes Ehre erklingen – für uns und für die Generationen nach uns.
Spendenbescheinigungen
Spenden bis zu 300 Euro können ohne Zuwendungsbestätigung beim Finanzamt eingereicht werden. Dazu genügt der Einzahlungsbeleg und/oder der Kontoauszug der Bank. Auf diesem muss die empfangende Institution "Ev.-Luth. Kirchgemeinde Großolbersdorf" und „Spende“ als Zweck vermerkt sein. Für Spenden über 300 Euro erhalten Sie von uns eine Zuwendungsbestätigung zur Vorlage beim Finanzamt. Diese können wir ausstellen, wenn uns Ihre Spende unwiderruflich zugeflossen ist und Sie uns Ihren Namen und Ihre Anschrift mitgeteilt haben. Sie erhalten die Zuwendungsbestätigung unaufgefordert per Post.
Nachhaltigkeitsziele
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Ev.-Luth. Kirchgemeinde Großolbersdorf
Hauptstraße 11
09432 Großolbersdorf
Ansprechpartner/in:
Anne Melzer
Telefon: 0373699618
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