Kollekte vom 19.04.2026, Für eine starke digitale Kirche - Neue Technik für unsere Gemeinden
Viele Menschen können aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr regelmäßig am Gottesdienst teilnehmen. Digitale Formate schaffen hier Brücken: Gestreamte Gottesdienste, hybride Bibelstunden oder digitale Kirchen-Cafés verbinden Menschen miteinander und halten sie in Kontakt mit ihrer Gemeinde. So bleibt Kirche ein lebendiger Ort des Glaubens und der Gemeinschaft – auch für diejenigen, die zu Hause bleiben müssen.
Besonders wertvoll ist das Miteinander der Generationen: Jugendliche bedienen Kameras oder Tonmischpulte, helfen Seniorinnen und Senioren beim Einrichten des Streams oder beim ersten Login. Konfirmandengruppen gestalten Social-Media-Beiträge, Jugendgruppen geben Technik-Workshops oder richten digitale Andachten in Pflegeheimen ein. Familien können gemeinsam an hybriden Veranstaltungen teilnehmen und über Generationen hinweg Glaubensgeschichten teilen. So werden Kompetenzen geteilt und Beziehungen gestärkt.
Diese Kollekte dient als Anschubfinanzierung: Sie soll Gemeinden ermutigen, neue digitale Formate zu erproben, Technik einzurichten und digitale Teilhabeprojekte aufzubauen. Laufende Kosten können nicht dauerhaft übernommen werden – hier sind die Gemeinden selbst gefragt. Doch mit dieser Starthilfe können Projekte entstehen, die Brücken zwischen den Generationen bauen und Menschen verbinden, die sonst außen vor blieben. Bei größeren Projekten lohnt es sich, auch auf weitere Förderungen aus anderen Quellen zu achten. Das Zentrum Drittmittel und Fundraising der Diakonie RWL oder der Arbeitsbereich Fundraising und Fördermittel im Landeskirchenamt beraten gerne dazu.
Bild von GuHyeok Jeong auf Pixabay
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