Diakonie kritisiert Unterstützung von Gutverdienenden – Spendenaktion für Nothilfefonds

In diesem Monat erhalten alle Arbeitnehmer eine Energiepauschaule in Höhe von 300 Euro. Dabei wird die Höhe des Einkommens nicht berücksichtigt. Genau dies hinterfragt die Diakonie Stiftung Salem. „Gutverdienende brauchen keine Unterstützung. Diese Kosten – für die alle Steuerzahler aufkommen müssen – sollten besser eingespart und stattdessen Geringverdiener besser entlastet werden. Auch bei der Energiepauschale für Rentner wird nicht nach wirklicher Bedürftigkeit gefragt. Wir fordern die Bundesregierung auf, keine Geldgeschenke nach dem Gießkannenprinzip vorzunehmen“, so Thomas Lunkenheimer, Theologischer Vorstand der Mindener Diakonie.

Alle Gutverdienenden, die in diesem Monat 300 Euro zusätzlich auf ihr Konto erhalten, spricht die Diakonie Stiftung Salem mit dem Spendenprojekt „Spenden statt Kassieren“ an. Die Gutverdienenden in Kirche und Diakonie sollen mit gutem Beispiel vorangehen, und für Bedürftige in den Nothilfefonds der DSS spenden. „Wir laden dazu ein, den zusätzlichen Geldsegen zum Segen für andere werden zu lassen“, so Christian Schultz, Kaufmännischer Vorstand der Stiftung. Die Diakonie Stiftung Salem freut sich auf Spenden.


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