Frauenhaus Duisburg gGmbH

Schutz für Opfer häuslicher Gewalt – Das Frauenhaus Duisburg gGmbH unterstützt Frauen mit und ohne Kinder aus der gesamten Bundesrepublik.

Jede dritte Frau innerhalb der Europäischen Union und auch in Deutschland hat seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und /oder sexuelle Gewalt erfahren. Das geht aus einer EU-weiten Erhebung der FRA – EUROPEAN UNION AGENCY FOR FUNDAMENTAL RHIGHTS  aus dem Jahr 2014 hervor.

Das Frauenhaus Duisburg unterstützt Frauen mit und ohne Kinder, die Opfer häuslicher Gewalt wurden. Aus allen Bundesländern können Frauen im Frauenhaus Duisburg Schutz suchen.

Die Bewohnerinnen erfahren hier Sicherheit und geschützten Wohnraum für sich und die Kinder. Sie werden von den Mitarbeiterinnen individuell unterstützt. Dabei steht für die Mitarbeiterinnen die Parteilichkeit für die Frauen und Kinder an erster Stelle. Die Frauen können für sich und die Kinder wieder neue Lebensperspektiven entwickeln und werden dabei unterstützt, ihre persönliche Situation selbstbestimmt, gewaltfrei und selbstbewusster zu gestalten.

Die Finanzierung des Frauenhauses ist seit Jahrzehnten von Spenden abhängig, da die Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen nur einen Teil der Personalkosten deckt, zur Zeit ca. 57%. Die restlichen Personalkosten und Sachkosten müssen aus Spenden finanziert werden.

  • Das Frauenhaus Duisburg ist und bleibt als Schutzeinrichtung für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder unverzichtbar. Das zeigt sich besonders in der Anzahl der vielen Anfragen von Hilfesuchenden, die das Frauenhaus jährlich erhält. Pro Jahr finden zwischen 80 und 100 Frauen mit ihren Kindern zum Teil aus ganz Deutschland Schutz im Frauenhaus Duisburg. Jedes Jahr können aber auch mehrere Hundert anfragende Frauen nicht aufgenommen werden – weil gerade kein Platz ist, weil die Gefahr zu groß ist oder aus anderen Gründen. Vor dem Hintergrund der hohen Nachfrage ist sehr beklagenswert, dass die Personalkosten für die Mitarbeiterinnen nur zu etwa 57% aus Mitteln des Landes NRW gefördert werden. Nach wie vor ist von politischer Seite keine Lösung zur Deckung der restlichen Personalkosten und der verschiedenen Sachkosten in Sicht.

    Neben verschiedenen Jahresvorhaben bedarf auch die „Alltagsarbeit“ des Frauenhauses der Unterstützung durch Spenden. Gewaltbetroffene Frauen möchten beraten und begleitet werden, es werden verschiedene Anträge zur Sicherung des Lebensunterhaltes gestellt und Frauen ohne Deutschkenntnisse benötigen Dolmetscherinnen. In den Schulferien werden Ausflüge veranstaltet, es werden Feste gefeiert, eben all die Dinge, was jeder von uns auch im eigenen Zuhause macht.

    Alle Bereiche im Frauenhaus sind dabei von Spenden abhängig, denn im Grunde ist nur die Unterstützung der halben Sozialarbeiterin, der halben Erzieherin, der halben Hauswirtschafterinnen und der halben Leitung jährlich abgesichert durch die Mittel des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Doch die Frauen und Kinder benötigen das volle Engagement, das volle Know-how, die volle Parteilichkeit der Mitarbeiterinnen!

    Wir bitten Sie daher um Ihre Unterstützung für die weitere Erhaltung des Frauenhauses!

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