Evangelischer Kirchenkreis Minden

Evangelischer Kirchenkreis Minden

 

Zum Kirchenkreis Minden gehören die evangelischen Gemeinden in Minden, Hille und Petershagen sowie in einem Teil von Porta Westfalica und Bad Oeynhausen. Der Kirchenkreis ist rund 450 Quadratkilometer groß und einer von 28 Kirchenkreisen der Evangelischen Landeskirche von Westfalen. Er besteht aus 23 Gemeinden mit rund 75.000 Mitgliedern sowie 53 Pfarrerinnen und Pfarrern.

Aktuell gibt es im Kirchenkreis Minden 29 Kirchen, sechs Kapellen, 39 Gemeindehäuser und 33 evangelische Kindertageseinrichtungen. Mit rund 750 Arbeitsplätzen gehört die evangelische Kirche im Mindener Land zu den größten Arbeitgebern.

Seit der Teilnahme am Europäischen Stationenweg anlässlich des Reformationsjubiläums ist Minden „Reformationsstadt Europas“. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass Minden eine frühe und bewegte Reformationsgeschichte hat. Ebenfalls bis heute prägend für die Region ist die Minden-Ravensberger Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert.

Evangelische Kirche im Mindener Land – das bedeutet heute ein breit gefächertes Angebot zwischen Tradition und Innovation, Seelsorge und sozialem Engagement, regionaler Verbundenheit und Offenheit für die heutige Zeit und Welt.

 

 

  • Partner-Kirchenkreis in Tansania

    Masi kwa woshe – Wasser für alle

    Wer in Deutschland lebt, muss nur den Wasserhahn aufdrehen – und schon läuft sauberes Trinkwasser heraus. Ganz anders sieht das aus in Tansania. In Kaskazini, Mindens Partner-Kirchenkreis in Tansania, müssen z. B. viele Mädchen und Frauen täglich mehrere Kilometer gehen, um Wasser herbeizuschleppen. Manche müssen den Weg jeden Tag mehrmals zurücklegen, so dass sie fünf oder sechs Stunden damit beschäftigt sind. Viele Mädchen können wegen dieser Aufgabe nicht zur Schule gehen. Allzu oft ist das Wasser dann letztlich nicht sauber genug und die Menschen werden krank.

    Im Jahr 2010 beschlossen die Kirchenkreise Minden und Kaskazini gemeinsam das Projekt „Masi kwa woshe – Wasser für alle“; seit 2013 besteht in Minden der gleichnamige Förderverein. Schulungen und Workshops befähigen die Menschen vor Ort, sich selbst für ihr Recht auf sauberes Wasser einzusetzen; ein tansanischer Ingenieur führt die Bauarbeiten aus.

    Mit Ihrer Spende unterstützen Sie das wichtige, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Projekt, in Kaskazini sauberes Wasser für alle  Menschen problemlos zugänglich zu machen.

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  • Dorthin gehen, wo die Menschen sind

     

    Mitten in der oberen Altstadt von Minden haben begeisterte Menschen mit viel Engagement ein neuartiges Modell geschaffen, auf Menschen zuzugehen: die Simeons Herberge. Sie ist ein gastfreundlicher Ort der Begegnung, eine Herberge für Pilger- und Jugendgruppen, ein Raum für Spiritualität, ein neuartiges Zentrum für im besten Sinn zeitgemäßes geistliches Erleben.

    Das Konzept, das dahinter steht, ist inspiriert von „fresh X“, einer innovativen und unkonventionellen Bewegung in Großbritannien. „Fresh X“ steht für „Fresh Expressions of Church“ und kann übersetzt werden mit „Frische / neue Ausdrucksformen von Kirche“. Eine der Kernideen ist, dorthin zu gehen und zu bleiben, wo die Menschen sind, wenn sie nicht von sich aus dorthin kommen, wo die Kirche ist.

    Diese spannende Initiative wird getragen von Herbergs-Vater Jonathan Löchelt und seiner Familie. Immer wieder ist die junge Familie im Stadtteil unterwegs und knüpft Kontakte. Freundlich lädt sie Gäste, Pilger, Urlauber, Hilfe- und Gespräche-Suchende in die Herberge ein – sei es spontan oder zu regelmäßig stattfindenden Angeboten.

    Mit Ihrer Spende helfen Sie der Herbergs-Familie, ihre engagierte, kreative und spannende Arbeit weiterzuführen und auszubauen.

    Weitere Informationen zur Simeons Herberge finden Sie hier:

    www.simeons-herberge.de

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  • Damit Gutes Bleibt.

    Es ist gut, dass wir unsere Kirchen haben. Aber es ist nicht selbstverständlich, dass wir sie behalten können. Immer wieder geraten Gemeinden in Not, weil ihre Kirchen saniert werden müssen und dabei hohe Kosten entstehen.
    Zum Jahreswechsel 2020 / 21 hat der Kirchenkreis Minden die „Stiftung Evangelische Kirche im Mindener Land“ gegründet. Die neue Stiftung ist eine gemeinnützige kirchliche Organisation, die hier in der Region Gemeinden bei Sanierungsaufgaben zur Seite steht.
    Stiftungen stellen sicher, dass Menschen große Aufgaben über Generationen hinweg weiterverfolgen. Kernidee des Stiftungswesens ist es, Kapital dauerhaft festzulegen und mit den Erträgen daraus den Stiftungszweck zu erfüllen. Zugleich brauchen Stiftungen aber auch Spendengelder, um bei akutem Sanierungsbedarf handeln zu können.
    Mit Ihrer Spende für die neue Stiftung tragen Sie dazu bei, dass evangelische Kirchen im Mindener Land erhalten bleiben – dauerhaft und nachhaltig.

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  • Tansania wird gerade von einer völlig unkontrollierten Coronawelle überrollt. Vermutlich handelt es sich um die Mutation aus Südafrika. Es gibt sehr viele Todesfälle und die Menschen haben Angst. Offiziell wird das Ganze heruntergespielt. Es wird kaum getestet und es gibt keine Zahlen.
    Auch unser Partnerkirchenkreis Kaskazini in den Usambarabergen ist betroffen.
    Moses Kipande, der Superintendent des Kirchenkreises, schreibt:

    Durch die vielen Beerdigungen, die wir miterleben, vermuten wir, dass die Menschen an der Pandemie gestorben sind. Obwohl die Regierung keinerlei Zahlen darüber veröffentlicht. Die Institutionen und auch die Regierung bitten neuerdings die Leute, Masken zu tragen, sobald man das Haus verlässt, Hände zu waschen und Desinfektionsmittel zu benutzen. Auch „Social Distancing“ wird nun empfohlen, einen Lockdown gibt es nicht. Die Pandemie ist sehr beängstigend. Wir haben jetzt jeden Tag Beerdigungen. Dieses erschreckt die Menschen und so kommen auch deutlich weniger Leute in die Kirche. Wir versuchen, in unseren 12 Kirchengemeinden Masken zu verteilen, Seife, Desinfektionsmittel und Wasserkanister.

    Benötigt werden für Masken 4.582 €, für Seife und Desinfektionsmittel 816 € und für Wasserkanister 1.530 €.

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