Verbesserung der sozialen u. ökologischen Produktionsbedingungen von Schuhen

In der globalen Schuh- und Lederproduktion gibt es in großem Umfang Verstöße gegen grundlegende Arbeits- und Menschenrechte. Besonders problematisch sind die Einschränkung der Gewerkschaftsfreiheit und die noch immer verbreitete Kinder- und Zwangsarbeit. International geltende Umwelt- und Sicherheitsstandards werden missachtet. Eines der größten Probleme in den schuhproduzierenden Ländern in Asien sind jedoch die niedrigen Löhne. Selbst wenn ArbeiterInnen den gesetzlichen Mindestlohn bezahlt bekommen, reicht dieser häufig nicht zum Leben.

Im Rahmen eines neuen Projekts wird SÜDWIND konkrete Fakten zu Missständen in indischen Fabriken, bei der Heimarbeit und in den Gerbereien aufdecken. Wir wollen auch eine solide Informationsgrundlage über bestehende Gütezeichen und bereits bestehende Initiativen der Schuh- und Lederbranche für Verbesserungen schaffen. Anhand dieser Strategie wird SÜDWIND versuchen, AkteurInnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft für die Beteiligung an dieser Partnerschaft zu gewinnen. Sie sollen sich dazu verpflichten, sich für bessere soziale und ökologische Standards der Schuh- und Lederproduktion einzusetzen.

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  • Anhand von konkreten Beispielen zu Missständen decken wir ungerechte Strukturen auf, machen sie öffentlich und bieten Handlungsalternativen. Dabei verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und tragen Forderungen in Kampagnen, Gesellschaft, Unternehmen und Politik. Durch Gespräche mit Verantwortlichen aus Politik und Unternehmen oder die Beratung von EntscheidungsträgerInnen in der Gesellschaft tragen wir so zu Veränderungen bei.

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  • Am 10. September ist die Initiative Lieferkettengesetz gestartet. Ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Organisationen und Gewerkschaften, das die gemeinsame Foderung nach einem Lieferkettengesetz vorantreiben möchte. Unter dem Slogan „Keine Gewinne ohne Gewissen“ möchte die Initiative noch in dieser Legislaturperiode die Umsetzung eines solchen Gesetzes erwirken, das nachhaltig Menschenrechte und Umweltschutz entlang globaler Lieferketten durchsetzt.

    Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es vieler Offentlichkeits- und Überzeugungsarbeit. Eva-Maria Reinwald, SÜDWIND Promotorin für globale Wirtschaft und Menschenrechte, vertritt uns im Steuerungskreis der Initiative und wird ab jetz ständig unterwegs sein, um sich für ein Gesetz einzusetzen.

    Unterstützen Sie unsere Arbeit für ein Lieferkettengesetz mit Ihrer Spende!

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