Stiftung Notfallseelsorge der Ev. Kirche im Rheinland

Notfallseelsorge ist „erste Hilfe für die Seele“ für Menschen, die sich durch einen Unfall, Notfall oder durch eine Gewalterfahrung plötzlich und unerwartet in extremer Situation befinden. Dieses Angebot wird in Deutschland nahezu flächendeckend garantiert. Durch die Rufbereitschaft der Notfallseelsorge vor Ort wird solche Unterstützung rund um die Uhr gewährleistet und geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei. Dabei verläuft die Arbeit der Notfallseelsorge unaufdringlich, verschwiegen überkonfessionell und unentgeltlich. Die Notfallseelsorge ist ein Angebot der christlichen Kirchen. Die Stiftung Notfallseelsorge unterstützt die Arbeit der Notfallseelsorge. Sie ermöglicht nach Katastrophen die Begleitung von Betroffenen, indem sie beispielsweise Angehörigentreffen finanziert und mit ihren Mitteln dazu beiträgt, dass Jahrestage von Unglücksfällen für die Angehörigen gestaltet werden können. Damit ergänzt sie die Arbeit der Notfallseelsorge-Teams vor Ort und hilft über die akute Situation hinaus die Betreuung und Begleitung von Menschen, die von Unglücksfällen betroffen sind, zu gewährleisten. Die Stiftung Notfallseelsorge ermöglicht zudem Hilfe für Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger nach belastenden Einsätzen. Bei Bedarf steht die Notfallseelsorge auch Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Verfügung. Die Stiftung Notfallseelsorge ist eine Stiftung der Evangelischen Kirche im Rheinland.

  • Das Landespfarramt für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland ensendet vier Betreuer*innen nach Khao Lak, Thailand zur Ausgestaltung eines Programmes zum Gedenken des 15. Jahrestages des Tsunami vom 26.12.2004. Mehr als dreißig Angehörige haben um eine Betreuung während ihres Aufenthaltes in Thailand gebeten. Die Stiftung Notfallseelsorge, die Evangelische Kirche in Deutschland, der Ministerpräsident von NRW und private Förderer beteiligen sich an der Finanzierung. Der Aufenthalt beginnt am 23. Dezember 2019 mit einem Treffen der Betroffenen, die sich begegnen und kennenlernen und über das Gemeinsame zueinanderfinden: die Tsunami-Katastrophe und die Folgen für die Opfer und die Angehörigen. Wie auch beim Treffen zum 10. Jahrestag gestaltet das Team der Notfallseelsorge den Heiligabend-Gottesdienst mit anschließendem Abendessen. Zu den anderen Tagen werden Begleitungen zu individuellen Todesorten angeboten. Am Zweiten Weihnachtstag, dem Jahrestag der Tsunami-Katastrophe, gestaltet das Team der Notfallseelsorge einen Gedenkgottesdienst am Strand von Khao Lak. Anschließend werden Blumen an den beiden offiziellen Gedenkstätten „Ban Nam Khem“ und am „Policeboat“ niedergelegt.

    Trotz eigenständiger Buchung der Flüge und Hotels durch die Angehörigen und erster Spenden fehlt eine Summe von beinahe 10.000 €, um die Mithilfe der örtlichen Guides; die Bereitstellung von Bussen für den Transfer zu individuellen Unglücksorten, zur gemeinsamen Annäherung an Unglücksorte und zum deutschsprachigen Gedenken am Strand von Khao Lak zu ermöglichen. Sie können zum Gelingen der seelsorglichen Begleitung beitragen. Herzlichen Dank.

     

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