Stiftung Notfallseelsorge der Ev. Kirche im Rheinland

Arbeit der Notfallseelsorge

Seit mehr als 20 Jahren stellt sich die Notfallseelsorge als kirchliches Angebot in den Dienst der Gesellschaft. Alarmiert wird sie von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Sie sorgt sich um das seelische Wohl von Menschen, die mit extremen Situationen im Leben konfrontiert sind.

Notfallseelsorge wird gerufen bei:
• plötzlichem, unerwartetem Tod
• erfolgloser Reanimation
• dem Tod von Kindern
• plötzlichem Säuglingstod
• der Überbringung von Todesnachrichten gemeinsam mit der Polizei
• schweren Verkehrsunfällen
• Suizidabsicht / Suizid
• wenn die Einsatzleitung es für sinnvoll und notwendig hält.

Da in den letzten Jahren eine zunehmende Gewaltbereitschaft festzustellen ist, gewinnt das Thema Nachsorge von Opfern von Straf- und auch Terrortaten zunehmend an Bedeutung.

Die Stiftung Notfallseelsorge

unterstützt die Arbeit der Notfallseelsorge.
Näheres entnehmen Sie bitte den Projektbeschreibungen...

  • Mit Ihrer Spende an die Stiftung Notfallseelsorge unterstützen Sie die Arbeit der Notfallseelsorge:

    Die Stiftung Notfallseelsorge hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mitarbeitende in den Teams zu stärken und Hilfen anzubieten, damit diese ihrem Dienst ausüben können.

    Sie unterstützt die Notfallseelsorgeteams finanziell bei der Aus- und Fortbildung der Mitarbeitenden und durch Hilfen bei der Ausstattung mit Schutzkleidung und Einsatzmaterial.

    Zudem fördert sie Angebote für Gruppen von Betroffenen nach Unglücksfällen und Katastrophen und erstellt Materialien, die Mitarbeitende in ihren Einsätzen verwenden können.

    Besonders wichtig ist die Hilfe für die Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger, wenn sie selbst belastet aus Einsätzen gehen.

    Bezahlen Sie bequem online:
    • Bezahlvariante SEPA Lastschrift mit Mandat
  • Das Landespfarramt für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland ensendet vier Betreuer*innen nach Khao Lak, Thailand zur Ausgestaltung eines Programmes zum Gedenken des 15. Jahrestages des Tsunami vom 26.12.2004. Mehr als dreißig Angehörige haben um eine Betreuung während ihres Aufenthaltes in Thailand gebeten. Die Stiftung Notfallseelsorge, die Evangelische Kirche in Deutschland, der Ministerpräsident von NRW und private Förderer beteiligen sich an der Finanzierung. Der Aufenthalt beginnt am 23. Dezember 2019 mit einem Treffen der Betroffenen, die sich begegnen und kennenlernen und über das Gemeinsame zueinanderfinden: die Tsunami-Katastrophe und die Folgen für die Opfer und die Angehörigen. Wie auch beim Treffen zum 10. Jahrestag gestaltet das Team der Notfallseelsorge den Heiligabend-Gottesdienst mit anschließendem Abendessen. Zu den anderen Tagen werden Begleitungen zu individuellen Todesorten angeboten. Am Zweiten Weihnachtstag, dem Jahrestag der Tsunami-Katastrophe, gestaltet das Team der Notfallseelsorge einen Gedenkgottesdienst am Strand von Khao Lak. Anschließend werden Blumen an den beiden offiziellen Gedenkstätten „Ban Nam Khem“ und am „Policeboat“ niedergelegt.

    Trotz eigenständiger Buchung der Flüge und Hotels durch die Angehörigen und erster Spenden fehlt eine Summe von beinahe 10.000 €, um die Mithilfe der örtlichen Guides; die Bereitstellung von Bussen für den Transfer zu individuellen Unglücksorten, zur gemeinsamen Annäherung an Unglücksorte und zum deutschsprachigen Gedenken am Strand von Khao Lak zu ermöglichen. Sie können zum Gelingen der seelsorglichen Begleitung beitragen. Herzlichen Dank.

     

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