Studienfahrt mit Schüler/-innen: "Die Schlacht von Stalingrad – Anfang vom Ende des Hitler-Reiches"

Die Schlacht von Stalingrad – Anfang vom Ende des „Hitler-Reiches“

„Die deutschen Verbrechen gegen die Sowjetunion sind nicht aufgearbeitet.“ (Michael Schneider „Der Plan Barbarossa") - dies zu ändern ist unser Ziel.

Die Teilnehmenden der Studienfahrt sollen sich anlässlich des 75. Jahrestages des Endes  der Schlacht von Stalingrad dem Ort und seinen damit verbundenen heutigen Fragestellungen annähern, um Verantwortung für Gegenwart und Zukunft und den damit verbundenen Lehren aus der Geschichte zu übernehmen.

 

Grundvoraussetzung für die Teilnehmenden: Es gibt mehrere Vorbereitungstreffen, um die Inhalte und Arbeitsaufgaben miteinander partizipatorisch zu regeln.

Das Ergebnis der Studienfahrt wird eine umfängliche Dokumentation sein, die sich an folgenden Arbeitsaufgaben anlehnt:

 

Der Kessel von Stalingrad

  • Allgemeine Informationen
  • Ziele und Absichten der Wehrmacht - „Unternehmen Barbarossa“
  • Der Kampf der Roten Armee

 

Bis zum Tode stehen…

  • Der Kampf der Sowjetsoldaten
  • Die Lüge: "Der Führer holt euch raus"

 

General Paulus und die 6. Armee

  • Briefe aus Stalingrad
  • Kapitulation
  • 110.000 deutsche Soldaten in Gefangenschaft- 6.000 kehrten zurück
  • Adenauer verhandelt in Moskau die Heimkehr zehntausender Kriegsgefangener

 

Die Verbindung der beiden Kriegsgräberstätten – Versöhnung über den Gräbern

  • Der Gedenkort Rossoschka
  • Deutscher Soldatenfriedhof
  • Der sowjetische Soldatenfriedhof
  • Die Friedenskappelle
  • Arbeitseinsatz auf dem Soldatenfriedhof

 

Spurensuche

  • Berichte von sowjetischen Zeitzeugen
  • Berichte von deutschen Zeitzeugen
  • Briefe aus Stalingrad
  • Zeitzeugen aus der fernen Verwandtschaft der Teilnehmenden

 

Stalingrad heute

  • Geschichtsrevisionistische Tendenzen

Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit zwischen dem Ev. Landesjugendpfarramt Sachsen – Fachbereich Schulbezogene Jugendarbeit und dem Gymnasien Franziskaneum Meißen sowie dem Werner von Siemens Gymnasium Großenhain.

Bezahlen Sie bequem online:
  • Bezahlvariante SEPA Lastschrift mit Mandat
  • Wir laden 13 Palästinensische Jugendliche nach Dresden ein.

    Es soll ein Tanztheaterstück in der Begegnung mit sächsischen Jugendlichen entstehen und aufgeführt werden.

    Das Projekt arbeitet inhaltlich an einer gemeinsamen Vision der Zukunft junger Menschen in zwei unterschiedlichen Gesellschaften und bringt diese auf die Bühne.

    Die Spielvorlage orientiert sich an den Themen der Gruppenteilnehmer/-innen, die in Improvisationen szenisch erarbeitet und künstlerisch weiterentwickelt wird.

    Die Begegnung von palästinensischen und deutschen Jugendlichen ist eine Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen. Ein wesentliches Ziel ist es, Tendenzen von Xenophobie und Rassismus entgegen zu wirken. Kulturell und medial geprägte Vorbehalte und Klischees werden in Frage gestellt. Dies geschieht durch aktiven Austausch und das sich Kennenlernen der Jugendlichen untereinander, sowie im Erleben der jeweils anderen Gesellschaft. Zwischen den Jugendlichen werden Vorbehalte und Vorurteile abgebaut.

    Dazu besonders geeignet sind die spielerischen Methoden der Tanz- und Theaterpädagogik, die im Zentrum der Begegnung stehen.

    Die palästinensischen Jugendlichen sind auf Grund der besonderen Besatzungssituation in ihren Möglichkeiten einer freien Entwicklung ihrer Persönlichkeit benachteiligt. Mit der Begegnung werden Impulse gesetzt, die es ihnen ermöglichen sollen, trotzdem für sich selbst eine positive Perspektive zu entwickeln. In der gesamten Begegnung wird Inklusion erlebbar und durch die thematisch-künstlerische Auseinandersetzung vertieft.

    Es handelt sich um eine Begegnung, die als Fortsetzungsreihe konzipiert ist und jeweils in Deutschland und Palästina stattfinden soll. Mit der Djar Academie, dem International Center Bethlehem und dem Landesjugendpfarramt Sachsen kommen drei institutionelle Partner zusammen, die auf der Basis ihrer bisherigen Erfahrungen in der Organisation von internationalen Jugendbegegnungen und kultureller Jugendbildung eine verlässliche strukturelle und inhaltliche Partnerschaft eingehen. Somit kann in der Vorbereitung und Durchführung eine qualitative Sicherung des Projektes garantiert werden. In den Sommerferien 2018 reisten bereits 13 Jugendliche aus Sachsen nach Bethlehem und probten mit 15 palästinensischen Jugendlichen 8 Tage an einer Präsentation. Es entstand ein beeindruckendes Theaterstück mit dem Titel „another break in the wall“. Dies wurde in den lokalen Medien verbreitet und vor zahlreichem Publikum aufgeführt.  Freundschaften wurden geknüpft und werden weiterhin gepflegt.

     

     

     

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