Kollekten vom 13.01.2019 und 07.04.2019 - Graf-Recke-Stiftung

Der Gebärdensprache-Treff im Hauptbahnhof Düsseldorf stärkt junge Menschen, die taub oder hörgeschädigt sind. Er fördert ihre Teilhabe an der Gesellschaft und hilft in vielen Lebenslagen.

„Ohne den DGS-Treff wäre ich auf die schiefe Bahn geraten“, sagt eine junge Besucherin. Sie ist hörgeschädigt und kommt seit zehn Jahren in den offenen Treff. Wegen ihrer Behinderung wurde sie früher oft ausgegrenzt, bekam schlechte Schulnoten. Heute ist sie eine selbstbewusste junge Frau. Der Treff bietet Beratung, Halt und Freizeitangebote. Das Team hört den Jugendlichen zu, schult sie und tröstet auch mal die Seele. Mit Veranstaltungen wie dem Gebärden-Poetry-Slam und Ausstellungen baut der Treff inklusive Brücken.

 

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    Es sind überwiegend Frauen, die Opfer von Gewalt werden – häuslicher Gewalt, sexueller Gewalt oder Gewalt im Kontext von Prostitution und Menschenhandel. Viele von ihnen suchen Schutz in Frauenhäusern oder Beratungsstellen der Diakonie.

    Hier engagieren sich die Mitarbeiterinnen dafür, mit den Frauen und deren Kindern das Selbstvertrauen zu stärken und neue Perspektiven zu entwickeln. Sie helfen den Frauen, sich im Dschungel der Hilfsangebote zurechtzufinden, und vermitteln zu weiteren Beratungsstellen.

    Eine besondere Unterstützung benötigen die Frauen, die durch alle Raster der sozialen Sicherung fallen. Sie haben keinen Rechtsanspruch auf die Finanzierung eines Frauenhausaufenthaltes. Hier können Mittel aus der Kollekte helfen.

     

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  • Das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge (PSZ) unterstützt therapeutische Stabilisierung, psychologische Diagnostik und Begutachtung von Folterspuren für traumatisierte und folterüberlebende Flüchtlinge.

    Traumatisierte und Folterüberlebende erhalten im PSZ in Düsseldorf die dringend benötigte therapeutische Stabilisierung und psychosoziale Beratung. Schwersttraumatisierten gelingt es im Asylverfahren oft nicht, ihre Fluchtgründe nachvollziehbar vorzutragen. Ihr Asylantrag scheitert dann trotz ernsthafter Fluchtgründe. Lange Aufenthaltszeiten in Landesunterkünften bedeuten für Menschen mit Gewalterfahrungen eine große zusätzliche Belastung. Das PSZ bietet Flüchtlingen, auch aus Landesunterkünften, psychologische Diagnostik, dokumentiert Fluchtgeschichten und arbeitet zur Begutachtung körperlicher Folterspuren mit der Rechtsmedizin des Uniklinikums Düsseldorf zusammen. Opfer von Gewalt können so qualifiziert bei ihrem Schutzgesuch und der Darlegung ihrer besonderen Bedürfnisse unterstützt werden.

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  • Ein Zeichen setzen! Ein Zeichen der Gemeinschaft und der Solidarität mit den Armen – so hat schon Paulus die Kollektensammlung genannt.

    Ein Zeichen der Nächstenliebe soll die Kollekte auch heute noch sein. Selbsthilfegruppen werden unterstützt, um Betroffenen Möglichkeiten des Austauschs zu geben. Ehrenamtliche werden geschult, um auch versteckte Einsamkeit und Not zu entdecken. Mitarbeitende werden qualifiziert, damit sie nicht nur auf körperliche, sondern auch besser auf seelische Nöte eingehen können. Öffentlichkeitsarbeit setzt Zeichen, damit auch die Menschen eine Stimme erhalten, die sonst kaum Gehör finden.

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  • Gemeindliches und gottesdienstliches Leben in unseren ausländischen Partnerkirchen braucht Raum. Deswegen unterstützt die Ev. Kirche im Rheinland dort Renovierungen und Kirchenbauten.

    Die Partnerkirchen der Evangelischen Kirche im Rheinland, insbesondere in Osteuropa, befinden sich oftmals in ausgeprägter Diasporasituation und prekärer Finanzlage. Deshalb sind gemeindliche Gebäude oft stark sanierungsbedürftig und kaum noch nutzbar. Diese Kollekte ermöglicht die Unterstützung von Partnerkirchen beim Erhalt von Kirchen und anderen gemeindlichen Gebäuden. Während andere Programme explizit die Investitionen in „Steine“ ausschließen, geht es hier genau darum, eine Förderungslücke wird geschlossen.

    Die Kollekte bildet einen weiteren Baustein für den Bau des gemeinsamen Hauses Europa, dem sich unsere Landeskirche gemeinsam mit ihren Partnerkirchen verschrieben hat. Sie macht europäische Solidarität sichtbar.

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  • Das Gustav-Adolf-Werk unterstützt evangelische Minderheitskirchen beim Gemeinde- und Kirchenaufbau.

    Nicht weit von Klausenburg im Siebenbürgischen Kirchendistrikt muss die Gemeinde Tureni seit Jahren Gottesdienste und Treffen in einem Gemeindesaal abhalten. Die fast dreihundert Jahre alte Gemeindekirche ist in einem kritischen baulichen Zustand.

    Wichtigstes Anliegen von Pfarrer und Gemeinde ist es, wieder einen würdigen Platz für die Gottesdienste zu haben.
    Deshalb helfen alle bei den Renovierungsarbeiten mit, auch die Jugendlichen, die sich gerne zu Film- oder Spieleabenden in der Gemeinde treffen. Doch es fehlen noch neue Elektrik, Fußböden, Bänke und neuer Putz.

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  • Kinder und Jugendliche aus dem Kinderheim Wesel wollen am örtlichen Volkslauf teilnehmen. Gemeinsames Training fördert ihre Integration, Teamgeist und Gesundheit.

    In verschiedenen Einrichtungen des Kinderheims Wesel leben rund 170 Kinder und Jugendliche. In allen Angeboten wird Inklusion gelebt, weil hier Kinder mit und ohne Behinderung zusammentreffen. Schon in jungen Jahren sollen sie erleben, dass es normal ist, dass jeder Mensch anders ist.

    Um diese Vielfalt auch im Freizeitbereich erfahrbar zu machen, soll eine integrative Laufgruppe eingerichtet werden. Begleitet von professionellen Trainern werden die Jugendlichen auf einen Volkslauf vorbereitet. In Dreier-Teams beim Staffelrennen entwickeln sie Teamgeist trotz körperlicher und sportlicher Unterschiede.

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  • Im Trauerzentrum Lacrima der Johanniter Trier werden Kinder und Jugendliche, die einen ihnen nahestehenden Menschen verloren haben, in ihrer Trauer begleitet.

    Hintergrund dabei ist, dass Kinder häufig mit ihrer Trauer übersehen werden. Tragende Säule der Arbeit sind 14-tägige kostenlose Gruppentreffen. In diesen können die Kinder ihrer Trauer gemeinsam Raum geben. Unterstützt werden sie dabei von Ehrenamtlichen, die dafür speziell geschult werden. Parallel finden Angehörigentreffen statt, in denen Fachkräfte mit den Erwachsenen in einer Gruppe die Besonderheiten von Kindertrauer und den Umgang damit besprechen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Darüber hinaus will Lacrima über Öffentlichkeitsarbeit zu einer Enttabuisierung des Themas Tod und Trauer in der Gesellschaft beitragen.

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  • Benachteiligte Kinder und Jugendliche in Aachen erfahren in einem Zirkusprojekt, wo ihre Stärken und körperlichen Grenzen liegen. Als Artisten lernen die Kinder fürs Leben.

    Nicht für jeden jungen Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit, in einer intakten, liebenden Familie aufzuwachsen. Darum bietet das Zentrum für soziale Arbeit solchen Kindern und Jugendlichen ein neues Zuhause, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihren Familien leben können.

    Diesen Kindern und Jugendlichen soll ein ganz besonderes Erlebnis geboten werden: eine eigene Zirkusvorstellung, bei der sie nicht Zuschauer, sondern selbst die Artisten sind. Begleitet von Zirkus-Pädagogen schnuppern die Kinder und Jugendlichen Zirkusluft und haben gemeinsam Erfolgserlebnisse. Dabei entwickelt sich ein Teamgeist und die Kinder erfahren spielerisch, wo ihre Stärken und körperlichen Grenzen liegen und wie man diese mit Üben und Anstrengung überwinden kann.

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  • Den eigenen Spielplatz aufbauen, dabei soziale Regeln lernen und erfahren.

    Das Jugend-Sozialwerk Gotteshütte bietet Kindern und Jugendlichen mit „Verhaltens-Auffälligkeiten“ ein neues Zuhause. Viele von ihnen ziehen sich zurück, meiden den Kontakt zu anderen Kindern oder sind aggressiv. Dass die Kinder sich so verhalten, ist Teil ihrer unbewussten Überlebensstrategie. Sie versuchen so, Probleme in ihrem Leben zu bewältigen.

    Dieser Kreislauf von Problem und problematischem Verhalten soll durch einladende Angebote durchbrochen werden. Für eine neue Wohngruppe in Hückeswagen ist die Neugestaltung eines großen Außengeländes geplant. Auf rund 1000 m² soll ein kindgerechtes Spielgelände entstehen. Die Kinder selbst haben sich einen Bolzplatz, Kletterspielgerüst mit Hängebrücke und Rutsche sowie einen Sandplatz gewünscht.

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  • Ruandas Zukunft braucht Versöhnung! Anlässlich des Gedenkens an den Völkermord vor 25 Jahren gehen Vereinte Evangelische Mission (VEM), Brot für die Welt, die Kindernothilfe und die Evangelische Kirche im Rheinland gemeinsam auf Friedensmission. Mit Ihrer Spende fördern Sie die Arbeit für Versöhnung in Ruanda. Wie Versöhnungsarbeit in Ruanda und der afrikanischen Region der Großen Seen konkret aussieht, erzählen Bilder und Texte auf story.ekir.de/ruanda

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