Kollekte vom 22.03.2020 - Evangelische Bildungsarbeit an Schulen und Universitäten

Evangelische Schulen

Schülerinnen und Schüler benutzen selbstverständlich digitale Medien. Es ist wichtig, ihnen den sicheren und verantwortungsvollen Umgang damit in der Schule zu vermitteln. Das wird für die Schulbildung und die Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf ihr Berufsleben die wichtigste Aufgabe in der nahen Zukunft. Besonders sind auch Schülerinnen und Schüler mit Migrations- oder Fluchthintergrund davon betroffen. Computer und Internet sind Werkzeuge, die zu völlig neuen Erkenntnismöglichkeiten führen. Dadurch werden neue Lehr- und Lernmethoden möglich. Die Schule muss die technische und personelle Ausstattung vorhalten, um die Nutzung der Medien, Hintergründe, Gestaltung, aber auch kritische Fragen zum Umgang damit verständlich zu machen.


Studierendengemeinden

In Studierendengemeinden finden junge Erwachsene eine kirchliche Heimat auf Zeit. Sie gestalten ein lebendiges kirchliches Leben an Universitäten, Hochschulen und in evangelischen Wohnheimen. Die Kollekte dient den Studierenden in akuten Notlagen sowie zur Förderung der evangelischen Präsenz an den Hochschulen, durch die Studierende über ihr Studienfach hinaus in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt werden.

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  • "Mehr als 19.000 Menschen sind seit 2014 im Mittelmeer ertrunken. Immer wieder schrecken uns Nachrichten auf, die von neuen Toten berichten. An dieses tausendfache Sterben wollen wir uns nicht gewöhnen", schreibt Präses Rekowski an alle Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die rheinische Kirche hat deshalb beschlossen, sich dem Aktionsbündnis "United4Rescue" anzuschließen und 100.000 Euro zur Bereitstellung eines Seenotrettungsschiffes zur Verfügung zu stellen. Der Präses hat die rheinischen Gemeinden aufgerufen, in den kommenden Wochen Sonderkollekten zu sammeln, die einerseits dem Aktionsbündnis für das Schiff zufließen sollen und die zur anderen Hälfte dringend notwendiger Hilfe an Land dienen sollen, denn:

    Diejenigen, die die Fahrt über das Mittelmeer überlebt haben, werden in den Lagern oft mit menschenunwürdigen Lebensbedingungen konfrontiert. Die humanitäre Lage in den Lagern auf den griechischen Inseln, aber auch auf dem Festland, spitzt sich seit Wochen zunehmend zu. Es fehlt an Unterkünften, medizinischer Versorgung, Therapien für traumatisierte und behinderte Menschen und Hilfen für das tägliche Überleben. Auch die rechtliche Beratung, insbesondere in Fragen der Familienzusammenführung, ist einer der Schwerpunkte der Flüchtlingsarbeit vor Ort.

    Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die konkrete Arbeit folgender Hilfsorganisationen und Bündnisse, die an verschiedenen Orten in Griechenland aktiv sind:

    Oekumenische Werkstatt für Flüchtlinge "NAOMI": https://naomi-thessaloniki.net/)

    Griechisch Evangelische Kirche, insbesondere die Kirchengemeinde Katerini: https://www.gustav-adolf-werk.de/tl_files/ga-blatt-archiv-2/2017/2017-3_eww_griechenland.pdf

    "Equal Rights Beyond Borders": https://www.equal-rights.org/)

    Refugee Support Aegean: https://www.proasyl.de/hintergrund/refugee-support-aegean-gezielte-unterstuetzung-fuer-schutzsuchende-in-griechenland/

     

     

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  • Ruandas Zukunft braucht Versöhnung! Anlässlich des Gedenkens an den Völkermord vor 25 Jahren gehen Vereinte Evangelische Mission (VEM), Brot für die Welt, die Kindernothilfe und die Evangelische Kirche im Rheinland gemeinsam auf Friedensmission. Mit Ihrer Spende fördern Sie die Arbeit für Versöhnung in Ruanda. Wie Versöhnungsarbeit in Ruanda und der afrikanischen Region der Großen Seen konkret aussieht, erzählen Bilder und Texte auf story.ekir.de/ruanda

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  • Kirchen sind auf vielfältige Weise Teil einer schuldhaften und gewalttätigen Vergangenheit und Gegenwart. „Healing of Memories“ als seelsorglich-therapeutisches Verfahren ermöglicht es, etwa in Namibia, als ehemaliger deutscher Kolonie, oder an ausgesuchten Orten in Osteuropa, die schmerzliche Aufarbeitung der Vergangenheit mit aktuellen kirchlichen Versöhnungsprojekten zu verbinden.

    Gleichzeitig ermöglicht diese Kollekte angehenden Pastorinnen und Pastoren aus unseren Landeskirchen einen Studienaufenthalt im Ökumenischen Institut Bossey und an der Universität Genf. Dort leben und lernen sie in enger Gemeinschaft mit jungen Menschen verschiedener Konfessionen aus allen Teilen der Welt. Die Studierenden können entweder ein Studienprogramm für ein oder für zwei Semester belegen.

     

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  • Diakonische Einrichtungen und Kirchengemeinden unterstützen Menschen mit Behinderungen in vielfältiger Weise darin, ihr Leben möglichst selbständig gestalten zu können. Moderne Technik kann dabei eine große Hilfe sein. Zum Beispiel am Arbeitsplatz: Computerprogramme helfen Menschen mit Lernschwierigkeiten, Maschinen zu bedienen; Assistenzsysteme ermöglichen, selbständig Arbeitsvorgänge zu erledigen.

    In Einrichtungen der Diakonie werden solche Geräte und Software von und mit Betroffenen entwickelt und optimiert. Mitarbeitende, die Betroffenen selbst und ihre Angehörigen werden im Umgang mit der Technik geschult. So kann die Technik einen wichtigen Beitrag zur Inklusion leisten.

     

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  • ElfE – Eltern für Eltern
    Hilfe für benachteiligte Familien

    In Hausbesuchen geben qualifizierte Eltern ihr Wissen an Familien weiter, die sich in einer schwierigen Lebenssitua­tion befinden. Kinder brauchen ein stabiles Beziehungsgeflecht, in dem sie sich sicher und aufgehoben fühlen. In manchen Familien ist das aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht möglich. Hier helfen erfahrene Eltern, indem sie zu diesen Familien kommen und vor Ort ganz konkrete Anleitungen geben.

    Café Kiwi in Alsdorf
    Gemeinsam und nicht ohne ein Wir

    Das Café Kiwi baut Brücken zwischen geflüchteten und hiesigen Familien und läßt in gemeinsam verbrachter Freizeit ein schönes „Wir-Gefühl“ aufkommen. Familien aus sehr verschiedenen Sprach- und Kulturkreisen kommen im sozialen Projekt „Café Kiwi“ zusammen. Das Gemeinschaftserlebnis ohne Sprachbarriere steht bei den angebotenen Aktivitäten im Vordergrund. Ausflüge zu nahgelegenen Zielen, Museumsbesuche oder Sommerfeste begeistern alle Familien, egal, welche Sprache sie sprechen. Die Kollekte hilft, Freizeitangebote zu gestalten, die gute Begegnungen mit den neuen Nachbarn ermöglichen, damit das neue Zuhause auch eine neue Heimat werden kann!

    GESA gGmbH
    Projekt nAvI: niedrigschwellige Beratung für Angehörige von Inhaftierten

    Das Projekt hat zum Ziel, Angehörige von Inhaftierten in der Zeit der Haftdauer in ihrer sozialen, beruflichen und finanziellen Situation zu beraten und zu unterstützen. Insbesondere den Kindern soll in dieser schweren Lebenssituation ein Zugang zu Bildung und Ausbildung ermöglicht werden.
    Die Inhaftierung eines Familienmitglieds bringt eine vollkommen neue Situation mit sich; die Kinder lernen in Resilienzworkshops, damit umzugehen.

     

    Landwirtschaftliche Familienberatung der Kirchen im nördlichen Rheinland-Pfalz und Saarland

    Die Landwirtschaftliche Familienberatung berät Familien aus landwirtschaftlichen Betrieben und Weinbaubetrieben in verschiedenen existenzbedrohenden Situationen und begleitet sie mit Unterstützungssystemen. Mit der Kollekte kann dieses Angebot aufrecht erhalten werden.

     


    Familienstation des Diakonischen Werkes im Ev. Kirchenkreis An der Ruhr
    "Kein Kind zurücklassen - Hausaufgabenhilfe und Lernförderung

    Die Familienstation des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr ermöglicht im Sinne der Chancengleichheit kostenfrei individuelle Lernförderung von Kindern und Jugendlichen gleich welcher Herkunft. Kinder aus wirtschaftlich und sozial schwachen Familien weisen im schulischen Bereich oft Unterstützungsbedarfe auf, dem die Familien nicht mit kostenintensiver Nachhilfe begegnen können.
    Das Besondere: Sie vermittelt bei Bedarf in weiterführende Beratungsangebote im Haus oder auf kommunaler Ebene.
    Eine Regelförderung besteht nicht, die Familienstation wird aus Spenden und Eigenmitteln finanziert.

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  • Die ungarische Gemeinde Mezőberény hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde ein großer Teil der ursprünglich angesiedelten deutschen Gemeindemitglieder deportiert, verhaftet, vertrieben oder getötet. Trotz dieser und weiterer Widrigkeiten ist es den Protestanten gelungen, über die Jahrzehnte die Gemeinde wieder aufzubauen, so dass es mittlerweile neben der Kirche und einem Gemeindezentrum einen Kindergarten, eine Grundschule und ein evangelisches Gymnasium gibt.

    Für dringend notwendige Dachsanierungen braucht die Gemeinde jetzt Hilfe von außen. Das GAW fördert dieses und viele weitere Projekte evangelischer Gemeinden in aller Welt.

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