Erhalt und erweiterte Nutzung von Dorfkirchen

Der Förderkreis Alte Kirchen sieht seine vorrangige Aufgabe in der Unterstützung der Kirchgemeinden des Kirchenkreises Niederlausitz und angrenzender Regionen bei der Erhaltung bzw. Wiederherstellung denkmalgeschützter Kirchen samt Ausstattung sowie bei einer angemessenen Nutzungserweiterung.

 

Im Rahmen seiner kulturellen Aktivitäten organisiert und koordiniert er die Konzertreihe "Musik und mehr in den Kirchen der Luckauer Niederlausitz" - Veranstalter sind die jeweiligen Kirchgemeinden. Darüber hinaus organisiert er Exkursionen, Kirchen-radtouren und -führungen sowie Fachvorträge, initiiert auch Projektarbeiten von Schülern zum Thema Kirchenbauten und Religion und ist auf Veranstaltungen Dritter mit seinen Angeboten vertreten.

 

Seit 2016 bietet der Förderkreis für interessierte Bürger auch Kirchenführerkurse an. Die Teilnehmenden werden dabei befähigt, Besuchern mit und ohne Kirchenbindung sakrale Räume zugänglich zu machen und als Bildungsräume zu erschließen. Den Kursen folgen jährliche Treffen zur Weiterbildung und Vernetzung der Kirchenführerinnen und -führer.

 

Der Förderkreis ist 2018 mit dem Denkmalpflegepreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet worden. Die Vereinsvorsitzende Annegret Gehrmann konnte den Preis am 6. September in Brandenburg an der Havel von Kulturministerin Martina Münch entgegen nehmen. In seiner Laudatio sagte Landeskonservator Thomas Drachenberg: "Seit (fast) 20 Jahren setzt sich der Verein für den Erhalt der Dorfkirchen ein. Die Herangehensweise, bei der Menschen und Interessengruppen vernetzt werden, führt zum gemeinsamen Ziel."

 

Der Förderkreis arbeitet derzeit für 54 denkmalgeschützte Kirchen aus der Zeit vom Mittelalter bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Hauptanliegen ist es, die Bewohner in den Gemeinden für den Erhalt und die breite Nutzung ihrer das Ortsbild prägenden Kirchen zu begeistern und im gemeinsamen Bemühen von Kirchgemeinden und anderen Initiativen diese kulturhistorisch wertvollen Bauten auch in den kulturellen Mittelpunkt des Ortes zu rücken.

 

Kultur und Bildung schaffen die Voraussetzungen für ein breites bürgerschaftliches Engagement über konfessionelle Grenzen hinweg - Ihre Spende hilft, unser Anliegen in beiden Feldern finanziell zu unterstützen.

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  • Die Dorfkirche Großkrausnik zwischen Luckau und Doberlug-Kirchhain ist ein kleiner spätgotischer Saalbau aus Feldstein, teilweise verputzt. Im Barock wurde ein achteckiger Dachreiter aus Fachwerk mit Schweifhaube aufgesetzt.

    Der Innenraum wird von der ebenfalls barocken Ausstattung geprägt. Deren Hauptstück ist ein qualitätsvoller Altaraufsatz, der aus einer Niederlausitzer Werkstatt stammt und im 19. Jahrhundert vollständig übermalt wurde. Hierbei wurde der Aufsatz mit Inschriften aus den Psalmen und Evangelien versehen. Im Sockel, der sog. Predellenzone, sind seitdem statt eines ovalen Abendmahlsbildes zwei in Grisaille gemalte Engel zu sehen, die eine Schrifttafel "Ev. Joh. 6 v. 54" halten. Diese Bemalungen in Grisaillie-Technik weisen eine beachtenswerte künstlerische Qualität auf. Grisaille (französisch für „Eintönigkeit“, abgeleitet von gris ‚grau') bezeichnet eine Malerei, die ausschließlich in Grau, Weiß und Schwarz ausgeführt ist.

    Der Altaraufsatz befindet sich in schlechtem Allgemeinzustand. Die Farbfassung ist in einigen Bereichen stark gelockert und verschmutzt. Die Holzsubstanz ist durch Holzwurmbefall geschädigt. Vor allem die rechte Säule ist stark zerstört. Viele Profile und Leisten sind verloren.

    In diesem Jahr soll endlich die Restaurierung des Altars gelingen. Der Förderkreis Alte Kirchen der Luckauer Niederlausitz unterstützt die Arbeiten und bittet auch Sie um Mithilfe!

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  • Die Dorfkirche Wehnsdorf, wie Großkrausnick zwischen Luckau und Doberlug-Kirchhain zu finden, ist ein kleiner rechteckiger Feldsteinbau, dessen Ursprünge im 15. Jahrhundert liegen. Nach Kriegszerstörung erfolgte in den 1660/70er Jahren der Wiederaufbau, 1835 kam der verbretterte Dachturm hinzu.

    Die Ausstattung stammt im Wesentlichen aus der Zeit des Barock. Für das heutige Erscheinungsbild des Kircheninnern ist jedoch die vereinheitlichende klassizierende Fassung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts prägend. Sie bezog auch den barocken Altaraufsatz mit ein, der inzwischen eine weitere Farbfassung trägt. Das Altarbild mit dem Gekreuzigten und der trauernden Maria-Magdalena wird von bemerkenswert elegant und leicht geschnitzten Akanthusranken gerahmt. Den oberen Abschluß bildet eine Strahlengloriole, die seit mehreren Jahren jedoch lose und beschädigt ist.

    Die Mitglieder der kleinen Kirchgemeinde haben seit dem Jahr 2000 enorme Anstrengungen unternommen, um ihre Dorfkirche zu sichern und zu erhalten. Dabei stellt die Niveauabsenkung des Kirchhofs zur Trockenlegung des Kirchgebäudes in kompletter Eigenleistung sicher die beeindruckendste Leistung dar. Seitdem verfolgt die Kirchgemeinde kontinuierlich das Ziel der vollständigen Sanierung und Restaurierung der Kirche samt Ausstattung.

    In Anlehnung an die klassizistische Raumfassung ist seit langem die Restaurierung des Altars geplant. Ziel ist die Wiederherstellung bzw. Freilegung der Farbfassung des 19. Jahrhunderts incl. notwendiger Arbeiten am Schnitzwerk.

    In diesem Jahr soll die Restaurierung des Altars erfolgen. Der Förderkreis Alte Kirchen der Luckauer Niederlausitz unterstützt die Arbeiten und bittet auch Sie um Mithilfe!

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