Kollekte vom 04.08.2024, Für die christlich-jüdische Zusammenarbeit und für die evangelische Schülerarbeit in den Ländern des Nahen Ostens

In Deutschland entstanden über 80 Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit nach der Befreiung vom Nationalsozialismus. Seit über 70 Jahren sensibilisieren sie für antijüdische Denkmuster in Kirche und Theologie, klären über Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus auf und fördern den Dialog für eine gerechte, vielfältige und demokratische Gesellschaft. Sie unterstützen die zunehmende Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland, insbesondere angesichts steigenden Antisemitismus und Hassverbrechen, auch durch digitale Angebote.

Die evangelische Schularbeit im Heiligen Land ist direkte Bildungs- und Friedensarbeit, beispielsweise an der evangelischen Schule "Talitha Kumi" in Palästina. Sie ermöglicht jungen Menschen, die in politisch und gesellschaftlich schwierigen Verhältnissen leben, ihre Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten und hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen. Die Kinder und Jugendlichen lernen täglich gelebte Toleranz und Respekt vor der Religion des anderen, wodurch der Schulunterricht zu Friedensarbeit wird.

Weitere Informationen erhalten Sie unter

www.deutscher-koordinierungsrat.de

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Evangelische Kirche von Westfalen
Altstädter Kirchplatz 5
33602 Bielefeld

Ansprechpartner/in:
Ulrich Köhler

Telefon: 0521594364