Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V.

Liebe Leserinnen und Leser,

jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 20.000 Kinder und Jugendliche. Die Trauer um ein Kind besitzt grundsätzlich eine andere Dimension als die Trauer um Erwachsene. Der Tod stellt immer etwas „Widernatürliches“ und Unfassbares dar. Fast immer tauchen Schuldgefühle auf und ein großer Teil der Lebensmotivation und des Lebensinhaltes scheint verloren zu gehen. Die Bewertung vieler Wert- und Glaubensvorstellungen und sozialer Kontakte verändert sich radikal und nachhaltig. Wir bieten den Familien, in denen ein oder mehrere Kinder gestorben sind, möglichst schnell eine Unterstützung an, die es ihnen erleichtert, mit dieser Katastrophe weiterzuleben und ermöglicht, eigene Ressourcen zu entdecken und nutzbar zu machen.

Zurück bleiben Eltern, Geschwister, Angehörige und Freunde, die in ihrer Trauer in tiefe Lebenskrisen geraten und allein sind. Verwaiste Eltern und Geschwister leiden ganz besonders darunter, dass es für ihren Schmerz und die radikale Veränderung in Ihrem Leben keinen Platz in einer auf stetes Funktionieren ausgerichteten Gesellschaft gibt. Der Verein will durch Öffentlichkeitsarbeit erreichen, dass Trauer in dieser Gesellschaft ermöglicht und durchlebt werden kann. Er unterstützt mit seiner Arbeit auch Betroffene, die nicht Mitglieder des Vereins sind.

Zu uns können Väter, Mütter, Geschwister und Großeltern kommen, die um ein Kind, um Schwester, Bruder oder Enkelkind trauern, unabhängig von der Todesursache. Ihre Kinder/Geschwister sind gestorben durch Totgeburt, Tod im Säuglingsalter, Krankheit, Verkehrsunfall oder andere Unfälle, Drogen, Suizid oder Gewaltverbrechen. Die Teilnahme an den individuellen Trauergruppen ist unabhängig von Alter, Familienstand, Konfession oder Wohnort. In unseren Kinder- und Jugendgruppen begleiten wir auch junge Menschen, die um Mutter oder Vater, Großeltern oder andere nahe stehende Personen trauern.

Unser gemeinnütziger Verein und unsere Arbeit basiert auf Mitgliederbeiträgen und Spenden, da wir keine Regelzuwendungen von staatlichen Stellen oder Krankenkassen erhalten.

Bitte unterstützen Sie uns, damit wir weiter für trauernde Eltern, Kinder und Jugendliche da sein können. Bitte spenden Sie.

Herzlichen Dank im Namen der Trauernden

Ilona Stegen, Vorsitzende des Vereins Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V.

 

Näheres zu unseren Angeboten:

https://www.verwaiste-eltern.de/unsere-angebote/

 

  • Liebe Leserinnen und Leser,

    Der Verein macht es sich zur Aufgabe, Mütter, Väter, Großeltern und Geschwister in ihrer Trauer über den Tod ihres Kindes/Enkelkindes/Geschwisters zu unterstützen.

    Mit dem für 2020 geplanten Familienwochenende bieten wir einen Weg, die Trauer anzunehmen und wieder ins Leben zurückzufinden und es nicht nur zu erdulden.

    Wir möchten Kinder und Jugendliche und ihre Eltern in der Trauer stärken. Dieses „Abenteuer“ ist für alle gedacht, die einen Bruder eine Schwester, Mutter oder Vater oder einen nahen Angehörigen verloren haben (etwa 50 Personen). Drei Tage voller schöner Erlebnisse, um die Sorgen und Probleme des Alltags hinter sich zu lassen und etwas Leichtes und Unbeschwertes mitzunehmen.

    Die Idee der betreuenden TrauerbegleiterInnen für dieses Wochenende ist, die Natur und das Leben in einer Gemeinschaft zu genießen, in der die Trauer und die Erinnerungen an die geliebten Verstorbenen nicht versteckt werden müssen. In dieser Form steckt die besondere Möglichkeit für die trauernden Familien, einen Schritt zur Lebensfreude hin zu machen, weil Freude und Trauer hier nebeneinander sein dürfen und nicht, wie sonst in unserem Alltag, sich meist gegenseitig ausschließen.

    Bitte unterstützen Sie uns, damit diesen schwer geprüften Kindern mit ihren Eltern eine bessere Chance für eine gute, hoffnungsvolle Zukunft ermöglicht werden kann.

    Herzlichen Dank!

    Ilona Stegen, Vorsitzende des Vereins Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V

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  • Der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt eine schmerzhafte Wunde, die, wenn auch nie ganz, nur mühevoll heilt. Vor allem für Kinder, die die Endgültigkeit des Todes noch nicht umfassen können, ist der Umgang damit schwer.

    Eltern möchten ihre Kinder so lange wie möglich vor der Konfrontation mit dem Tod schützen.  Kinder haben deshalb meist ihre eigene Vorstellung, was nach dem Ende eines Lebens geschieht. Für trauernde Angehörige kann es belastend sein, diese Ideen anzuhören, aber auch tröstlich. Essentiell für die Verarbeitung des Verlustes ist aber, offen und wahrheitsgemäß mit Kindern über die Tatsachen zu sprechen. Denn auch, wenn sie das gesamte Ausmaß der Unabänderlichkeit noch nicht erkennen können, so sind Kinder sensibel für die Gefühle und Stimmungen derer, die sie umgeben und wollen sich an den Eltern und Angehörigen orientieren.

    Liebe Kinder und Jugendliche,

    Das kennt Ihr:

    • oft seid Ihr allein in Eurer Trauer
    • selten fragt jemand nach, wie es Euch geht
    • schon nach kurzer Zeit will niemand mehr etwas von Eurem Verstorbenen hören
    • Lehrer, Familienmitglieder und andere Erwachsene können mit Eurem Verlust meistens nicht umgehen
    • Freunde haben für Eure Tränen oft kein Verständnis und wenden sich aus Unsicherheit ab

    Das könnt Ihr kennen lernen:

    • andere Kinder und Jugendliche, die auch trauern
    • Menschen, die Euch wahrnehmen und zuhören
    • junge Menschen, die mit Euch in den Gruppen Gemeinschaft erfahren und erleben
    • dass alles, was Ihr mit Eurem Verstorbenen erlebt habt, Raum und Zeit bekommt
    • Eure Trauer, Eure Freuden und Sorgen, Euren Alltag und Eure Träume miteinander zu teilen
    • neue Freunde und Kontakte, die Euch im Alltag stärken und Mut machen

    Weitere Informationen auf unserer Homepage

    https://www.verwaiste-eltern.de/kinder-jugendliche/

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