SchlussStrich e.V.

Wir sind ein Verein, der sich auf Initiative des Liedermachers und Pastors Uwe Schäfer (Uwe X.) gegründet hat. Kinderprostitution ist ein wachsendes Problem, aber vor allem eine unbeschreibliche Not für die Betroffenen. Schätzungen von UNICEF zufolge werden 4-5 Millionen Kinder weltweit sexuell ausgebeutet. Wer jetzt direkt an Länder wie z.B. Thailand oder die Philippinen denken muss, wird schockiert sein zu erfahren, dass sexuelle Ausbeutung Minderjähriger auch bei uns ein riesiges Problem darstellt. Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet z.B. entwickelt sich ungehemmt eine Szene für den Missbrauch von Kindern. Unsere Ziele Es gibt bereits einige wirklich gute Projekte, die solchen Kindern helfen und die Öffentlichkeit darüber informieren sowie politische Lobbyarbeit leisten – allerdings immer mit viel zu knappen Finanzmitteln. Soviel mehr könnte getan werden! SchlussStrich e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, bestehende Projekte finanziell zu unterstützen. Auf Konzerten von Uwe X. informieren wir über gute Initiativen und versuchen, Spender zu gewinnen. Unsere Garantie Wir sind dabei im Gespräch mit den verschiedenen Organisationen, die wir unterstützen und tun alles um sicherzustellen, dass gut und effektiv gearbeitet wird und die Spendengelder da ankommen, wo sie sollen. Da wir durch unsere Konzerte und einige Sonderspender die gesamten Vereinskosten abdecken können, garantieren wir, dass Spenden an SchlussStrich-Projekte zu 100% weitergeleitet werden, ohne jeglichen Verwaltungsabzug. Bitte lassen Sie Ihr Herz berühren, so dass für viele Kinder bald „Schluss mit dem Strich“ sein kann.

  • Viele Menschen kennen sie als traumhafte Karibikinsel, die mit ihrer zauberhaften Schönheit sehr viele Urlauber anlockt. Weitaus weniger bekannt ist die grausige Schattenseite dieses Paradieses. Es geht um kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern, bereitgestellt durch Menschenhändler, begünstigt durch krasse Armut und Perspektivlosigkeit, in Anspruch genommen von vielen Touristen.

     

    Der Name ist Programm

    MAIS steht für „Bewegung für solidarische, internationale Selbsthilfe!“* Mais wurde 1989 gegründet, um diesem Elend etwas entgegen zu setzen.

     
     
     

    Maria Josefina Paulino und Luis Mondes Jiménez (Gründer)

     

    Die Vision dieser Initiative ist es, dass alle Jungen und Mädchen der dominikanischen Republik in gleicher Weise vor Kinderprostitution geschützt werden.


    Ihr Anliegen ist es, sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen zu identifizieren und dazu beizutragen, dass die gesetzliche Schutzpolitik wirklich zur Anwendung kommt und jegliche gesellschaftliche Toleranz für dieses „Geschäftsmodell“ verschwindet.

    MAIS stellt sich mutig der Aufgabe, Kindesmissbrauch, Kinderprostitution, Pornographie und Menschenhandel von Kindern und Jugendlichen an allen Orten der Dominikanischen Republik zu beseitigen.

     

    Die Strategie und Umsetzung…

    ...von Vision und Auftrag geschieht durch verschiedene Arbeitsbereiche:

    Psychologisch-pädagogische Betreuung

    MAIS betreut Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren pägagogisch und psychologisch. Diese Kinder besuchen trotz ihres Alters noch die Grundschule. Viele von ihnen müssen mehrere Schuljahre wiederholen.  

     
     

    Durch die Betreuung bleiben sie in der Schule und überwinden erfolgreich schulische Schwierigkeiten. Außerdem werden viele traumatische Situationen aus ihrem Leben behandelt. Denn obwohl sie noch so jung sind, ist das Leben vieler dieser Kinder und Jugendlichen von Missbrauch und Verstößen gegen ihre Rechte geprägt. Diese Betreuung bewirkt viel bei der Verhinderung von  Kinderprostitution.

     

     
     
     

    Ermöglichung einer Berufsausbildung

     

    Kinderprostitution lässt sich am besten bekämpfen, indem man das Übel bei der Wurzel packt: die Armut und die Chancenlosigkeit.

     

    MAIS macht es Kindern und Jugendlichen möglich, durch Ausbildung und Qualifikation Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden. Das Angebot wird durch das Nationale Institut für technische Berufe (INFOTEP) unterstützt, das seit 2002 Kurse mit den Themen Bäckerei, Kosmetik, Polstern und Nähen für Jugendliche gibt.

     

    Durchsetzung eines Verhaltenskodex in der Tourismusbranche

    MAIS engagiert sich als Organisation des Ecpat-Netzwerks insbesondere auch für die Umsetzung des „Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus“ (http://www.thecode.org/csec/) durch Durchführung von Seminaren und workshops zum Thema in verschiedenen Bereichen der Tourismusbranche.

     

     

     
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  • Zwangsprostitution in Indien. Die Hintergründe:

     

    Traurige Fakten:

    • In Indien müssen 3 Mio. Mädchen und Frauen von der Prostitution leben
    • Jedes Jahr werden 10.-15.000 Mädchen allein von Nepal nach Indien verschleppt
    • Durchschnittsalter: 16 Jahre
    • Aufgrund von HIV/AIDS steigt die Nachfrage nach immer jüngeren Mädchen
    • Jedes dritte Mädchen wird mit HIV/AIDS infiziert
     

    Traurige Realität:

    • Massenvergewaltigungen und Einsatz von Drogen zur  Gefügigmachung
    • Folter bei Unbeugsamkeit: Verätzungen der Genitalien, vaginale Elektroschocks, Verbrennungen durch Zigaretten, ...
    • Durchschnittlich 15-20 Freier pro Tag, teilweise sogar bis zu 40
    • Zwangsabtreibungen ohne medizinische Hilfe
     

    Programme und Aktivitäten der ´Rescue Foundation´:

     

    Wenn die Nacht hereinbricht, beginnt die Arbeit für die Ermittler der Rescue Foundation. Getarnt als Freier suchen sie in den Rotlichtvierteln von Mumbai, Pune und Delhi nach minderjährigen Mädchen und jungen Frauen, die zur Prostitution gezwungen werden.

     

     

     

    Fünf Jahre war Sita in der Prostitution in Pune und hoffte jeden Tag, dass sie gerettet würde. Einige Male stürmte die Polizei das Bordell, in dem sie gefangen war, um nach Minderjährigen zu suchen. Und immer wurde Sita zusammen mit anderen jungen Mädchen hinter dem Wassertank versteckt. Die Zuhälter drohten den eingeschüchterten Mädchen: „Wenn irgendjemand einen Mucks macht, bringen wir euch alle um!“ Bitter war die Enttäuschung, als Sita und die anderen Mädchen von ihrem Versteck aus hörten, wie die Polizei wieder ging. Die Hoffnung, gerettet zu werden, schwand von Mal zu Mal.

     

    Doch eines Tages kam die Polizei wieder. Gemeinsam mit der Rescue Foundation wurde eine Razzia durchgeführt. Diesmal wurde jeder Winkel des Bordells durchsucht, da die Organisation Hinweise bekommen hatte, dass in diesem Bordell Minderjährige festgehalten würden. Nach einer Stunde intensiver Suche konnten Sita und fünf andere Mädchen endlich befreit werden.

     

     

     

    Schutz nach jahrelanger Ausbeutung

     

    Heute lebt Sita im Schutzzentrum der Rescue Foundation in Pune. Die fünf Jahre in der Zwangsprostitution haben Körper und Seele des Mädchens zerstört.

     
     

    Triveni Acharya, Leiterin der Rescue Foundation, nimmt sich jedem Mädchen an. Sie hört ihnen zu, spricht mit ihnen und hilft den Mädchen, ihre schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten.Ihre warme, einfühlsame und liebenswerte Art gibt den Mädchen Vertrauen. Für viele ist Triveni Acharya wie eine Mutter, die sie in den Arm nimmt, ihnen Mut zuspricht und für sie da ist.

     

     

    Die Rescue Foundation betreibt in Mumbai, Pune und Boisar Schutzzentren für junge Frauen. In diesen können die Mädchen nach ihrer Rettung aus den Bordellen solange wohnen, bis sie in ihre Heimat und zu ihren Familien zurückkehren können oder in der Lage sind, auf eigenen Füßen zu stehen.

    Auch Sita hat nach der schrecklichen Zeit in der Prostitution Mut gefasst und sich neue Ziele gesetzt.Sie nimmt an der Ausbildung zur Kosmetikerin teil und lernt im täglichen Schulunterricht Lesen und Schreiben. Für sie hat ein neues Leben begonnen.

     

     
     

    Kampf um Gerechtigkeit

     

    Während der Zeit, in der die jungen Frauen in den Schutzzentren der Rescue Foundation sind, werden gerichtliche Verfahren gegen die Bordellbesitzer und soweit möglich gegen die Schlepper eingeleitet. Die Strafverfolgung ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Rescue Foundation. Triveni Acharya kämpft für Gerechtigkeit: „Die Verbrecher müssen angemessen bestraft werden und die jungen Frauen sollen ihre Rechte bekommen“, so die Leiterin.

     

    Bis 2014 konnte die Rescue Foundation über 5.000 Mädchen ein neues Leben gegeben. Triveni Acharya hat ihr Ziel fest vor Augen: „Wir werden unsere Suche nach den Mädchen solange weiterführen, bis alle gerettet sind!“

     

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  • Kleine Anfänge

    Die Gründerin Jayamma Bandari, die sehr früh ihre Eltern verloren hatte, wurde als junge Frau von ihrem eigenen Mann zur Prostitution gezwungen. Er war alkoholabhängig, schlug sie, setze sie unter Druck und drohte, sie und die gemeinsame Tochter zu töten.  Nach einer unvorstellbaren Zeit des Leidens und der Angst entschloss sie sich, gegen diese unfassbare Ungerechtigkeit zu kämpfen und sich ihr Leben zurück zu holen.  

    Im Jahre 2001 gründete sie gemeinsam mit Jaya Singh Thomas die Organisation CMM, um sich um Frauen in der Prostitution und deren Kindern zu kümmern.

    Heute erreicht Chaitanya Mahila Mandali über 3.200 schutzbedürftige und benachteiligte Kinder sowie über 3.900 Frauen, die in Hyderabad zur Prostitution gezwungen werden oder von der Prostitution leben müssen.

    Ein starkes Team

    Schon seit der Gründung wird Jayamma unterstützt und ergänzt durch Jaya Singh Thomas, den heutigen Direktor von CMM. Jaya studierte vier Jahre Theologie und bereitete sich darauf vor, Pastor einer Kirchengemeinde zu werden, als er im Rahmen eines Praktikums auf das unfassbare Elend von Prostituierten und deren Kindern aufmerksam wurde. Seitdem weiß er sich berufen, sich dort zu investieren und hat die Ärmsten der Armen zu seiner Gemeinde und den Straßenstrich zu seiner Kanzel gemacht.

    Dienst an Prostituierten

    Für viele Frauen in Indien gibt es keine Alternative zu einem Leben in der Prostitution, wenn sie denn überleben wollen.

    Das Überleben auf dem Strich ist extrem brutal und gewalttätige Übergriffe von Freiern, Zuhältern und auch der Polizei sind an der Tagesordnung.

    CMM nimmt sich dieser Frauen an und unterstützt sie in ihren vielen Herausforderungen. Aufklärung über die Risiken einer HIV-Infektion, Bereitstellen von Kondomen sowie Beratung und Betreuung gehören dazu.

    Auch werden Prostituierte ausgebildet, um als sogenannte Peer Educatorsanderen Prostituierten Aufklärung und Begleitung zuteil werden zu lassen.

    Die meisten dieser Frauen haben Kinder und genau das ist ihre allergrößte Sorge. Die Tochter einer indischen Prostituierten hat im Prinzip genau eine Zukunftsperspektive, nämlich schon als Kind missbraucht zu werden und schon sehr früh selbst auf dem Strich oder in einem Bordell zu landen. Entweder sind die Töchter mit in der Hütte während die Mutter Freier empfängt und werden so früh „entdeckt“. Oder sie sind den ganzen Tag allein, weil die Mutter in die Stadt fährt, um der Prostitution nachzugehen und werden dort in den Slums Opfer sexueller Übergriffe.

    Die nächste Generation bewahren

    CMM möchte die unschuldigen und verwundbaren Töchter der Prostituierten bewahren vor dem direkten Weg in die sexuelle Sklaverei und ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen. Deshalb haben sie das Happy Home gegründet. Dort haben Mädchen im Alter von 6-18 Jahren ein sicheres Zuhause, in dem sie liebevoll betreut werden. Neben Töchtern von Prostituierten leben dort auch Mädchen, deren Mütter an AIDS gestorben sind und die sonst keinen hätten, der sich um sie kümmert.

    Die Mädchen  bekommen dort gesunde Mahlzeiten. Sie erhalten medizinische und  psychologische Betreuung. Sie besuchen eine englisch sprachige Schule. Außerdem gibt es zahlreiche Freizeitangebote wie Selbstverteidigung, Yoga, Malen, Tanzen und Schach.

    Alle Mädchen haben eine Vorstellung von ihrer Zukunft. Viele möchten später Polizistinnen werden - weil sie andere beschützen wollen. Andere wollen, Ärzte, Lehrer oder Journalisten werden. Für ihre Träume gehen sie gerne zur Schule und machen fleißig ihre Hausaufgaben. Den Mädchen ist bewusst, dass Bildung ihr Weg aus der Armut und ihr Schutz vor Prostitution ist. Das ist die feste Überzeugung der CMM-Mitarbeiter und sie betonen es wieder und wieder.

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