Evangelisch-methodistisches Diakoniewerk Bethanien e.V.

Das Diakoniewerk verfolgt ausschließlich und unmittelbar kirchliche, gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Das Diakoniewerk hat die Aufgabe, in Wort und Tat kranken, alten, notleidenden und sonst bedrängten Menschen Hilfe zu bringen. Dies geschieht in der Gewissheit, dass menschliche Möglichkeiten und Fähigkeiten erst zusammen mit dem Angebot der Liebe Gottes eine ganzheitliche Hilfe ermöglichen. Es erfüllt seine Aufgabe als Beteiligungs- und Förderverein in den Einrichtungen der Bethanien Krankenhaus Chemnitz gemeinnützige GmbH, der Fachklinik Klosterwald gemeinnützige GmbH und in Unternehmen und Einrichtungen, zu denen weitere mittelbare und unmittelbare gesellschaftsrechtliche oder anderweitige enge Vernetzungen bestehen. Weiterhin wird diese Aufgabe durch die Unterstützung und Vernetzung sozialer und diakonischer Initiativen und Projekte in Gemeinden, Einrichtungen und Werken der Evangelisch-methodistischen Kirche - auch in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland und deren diakonischen Werken erfüllt. Weiterhin wird der Vereinszeck durch Mitglieder gelebt, die sich dem kirchlichen Auftrag zur Diakonie verpflichtet wissen und die das gemeinsame Zeugnis von der Liebe Gottes in den Einrichtungen und in kirchlichen, gemeinnützigen und mildtätigen Projekten mittragen wollen.

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    Das Krankenhaus in Ganta (United Methodist Hospital Ganta - UMHG) versorgt ca. 460.000 Personen, auch Patienten aus Guinea und der Elfenbeinküste und ist damit ein ganz wesentlicher Partner in der Gesundheitsinfrastruktur des regionalen Gesundheitswesens. Das UMHG erfährt dabei nur geringe Unterstützung durch die Regierung, obwohl dieses Teil des Nationalen Gesundheitsplanes (NHPP) ist und bei der Ebloa-Bekämpfung eine herausragende Rolle übernommen hat.

    Durch Hilfsprogramme und direkte Investitionen sind medizintechnische Geräte vor Ort vorhanden, deren Einsatzbereitschaft allerdings durch fehlende Wartungs- und Reparaturmöglichkeiten nicht durchgängig gewährleistet ist. Es fehlt eine etablierte, fachmännische medizintechnische Betreuung vor Ort. Das Projekt "Aufbau einer Medizintechnikabteilung" wird die Verfügbarkeit der vorhandenen, medizintechnischen Ausrüstung wie Ultraschall-, Narkose- und Blutdruckmessgeräte, Röntgenapparaturen etc. sicherstellen, wenn diese kaputt gehen. Dies geschieht durch den Aufbau einer Werkstatt mit Prüfgeräten und der Etablierung von notwendigem Fachpersonal und trägt damit  zur nachhaltigen Verfügbarkeit therapeutischer und diagnostischer Verfahren bei.  Zum Aufbau der lokalen Infrastruktur soll ein Liberianer mit starker Bindung an das Heimatland  in Deutschland zum Bio-Medizintechniker ausgebildet werden, um dann sein Wissen vor Ort weiter zu transferieren und andere einzuweisen und anzuleiten. Er wird dabei praktische Erfahrungen in den Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz erwerben um dann langfristig in sein Heimatland zurückzukehren.

    Ziel des Projektes ist die Gewährleistung der Betriebsbereitschaft der vorhandenen Medizingeräte durch regelmäßige fachmännische Qualitätsprüfung, Wartung und Reparatur. Damit wird die Patientensicherheit und eine genauere, schnellere Patientendiagnose gewährleistet. Das Wissen zur Nutzung der Medizingeräte wird in einem biomedizinischen Zentrum verankert.

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