Frauenhaus Duisburg gGmbH

Schutz für Opfer häuslicher Gewalt – Das Frauenhaus Duisburg gGmbH unterstützt Frauen mit und ohne Kinder aus der gesamten Bundesrepublik.

Jede dritte Frau innerhalb der Europäischen Union und auch in Deutschland hat seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und /oder sexuelle Gewalt erfahren. Das geht aus einer EU-weiten Erhebung der FRA – EUROPEAN UNION AGENCY FOR FUNDAMENTAL RHIGHTS  aus dem Jahr 2014 hervor.

Das Frauenhaus Duisburg unterstützt Frauen mit und ohne Kinder, die Opfer häuslicher Gewalt wurden. Aus allen Bundesländern können Frauen im Frauenhaus Duisburg Schutz suchen.

Die Bewohnerinnen erfahren hier Sicherheit und geschützten Wohnraum für sich und die Kinder. Sie werden von den Mitarbeiterinnen individuell unterstützt. Dabei steht für die Mitarbeiterinnen die Parteilichkeit für die Frauen und Kinder an erster Stelle. Die Frauen können für sich und die Kinder wieder neue Lebensperspektiven entwickeln und werden dabei unterstützt, ihre persönliche Situation selbstbestimmt, gewaltfrei und selbstbewusster zu gestalten.

Die Finanzierung des Frauenhauses ist seit Jahrzehnten von Spenden abhängig, da die Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen nur einen Teil der Personalkosten deckt, zur Zeit ca. 54%. Die restlichen Personalkosten und Sachkosten müssen aus Spenden finanziert werden.

  • Im Jahr 2017 wird in der Arbeit des Frauenhauses Duisburg ein besonderer Schwerpunkt auf die Arbeit mit Migrantinnen gelegt.

    Etwa 60% der Bewohnerinnen sind Migrantinnen oder haben einen Migrationshintergrund. Dies bringt eine besondere kulturelle Vielfalt mit sich, die auch in der Sozialarbeit mit berücksichtigt werden soll und muss. An vielen Stellen hat sich das Frauenhaus bereits interkulturell geöffnet, es soll erneut überprüft werden, welche weiteren Möglichkeiten es gibt und welche davon wiederum im Frauenhaus tatsächlich umsetzbar sind. Der Flyer des Frauenhauses mit den ersten wichtigsten Informationen soll übersetzt werden, damit auch Frauen erreicht werden, die erst seit kurzem in Deutschland leben, wie beispielsweise geflüchtete Frauen.

    Durch die Flüchtlingsströme in den letzten Jahren ergeben sich neue Anforderungen an die Arbeit mit Migrantinnen im Frauenhaus.

    Für Übersetzungen in den Beratungen werden ehrenamtliche HelferInnen gesucht, allerdings kommt es immer wieder vor, dass in dringenden Fällen auch kurzfristig professionelle Dolmetscher beauftragt werden müssen, was grundsätzlich sehr kostspielig ist.

    Die Förderung durch das Land deckt mittlerweile nur noch ca. 54% der Personalkosten, die tarifgebunden wieder angestiegen sind. Sachkosten werden weiter nicht gefördert, sodass diese und die nicht refinanzierten Personalkosten aus Spenden finanziert werden müssen.

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