GemüseAckerdemie in der deutsch-vietnamesischen Kita "An der alten Kastanie" -...

Die GemüseAckerdemie ist ein ganzjähriges Bildungsprogramm, das die Wertschätzung für Lebensmittel bei Kindern steigern möchte und gleichzeitig Wissen und Können vermittelt. Das Programm wirkt Themen wie Lebensmittelverschwendung, ungesunder Ernährung und Entfremdung von der Natur entgegen. Die Kita "An der alten Kastanie" der abw gGmbH war 2015 eine der Ersten, die ins Programm aufgenommen wurde. In dieser Zeit haben wir viel erreicht und freuen uns über die (essbaren) Ergebnisse.

 

Das Projekt ist für alle Kinder dieser Kita offen. Ein fester Kreis von ca. 20 Kindern ist besonders intensiv dabei. Die Kinder bearbeiten die Beete, gießen sie und befreien sie von Unkraut. Dabei helfen ihnen Bildkarten, auf denen sie genau sehen können, welche Arbeitsschritte zu tun sind.

 

Wir bauen in unserer Kita unter anderem Tomaten, verschiedene Kräuter, Kürbisse, Salate und Zucchini an. So konnten wir erfolgreich mit den Kindern an die Ernte gehen – ein tolles Erlebnis für Groß & Klein, und nachhaltig.

 

Die Salate haben wir direkt in unserer Küche zubereitet und frisch als Nachmittagssnack serviert. So konnten die Kinder den gesamten Prozess erleben, vom Einpflanzen und Pflegen der Beete bis hin zur Ernte und dem frischen Verspeisen. Lebensmittelproduktion einmal in kleiner Variante selber erfahren.

 

Das Projekt dient außerdem der allgemeinen Gartenpflege- und Verschönerung, Rangpflanzen wurden beispielsweise als Sichtschutz angelegt. Unsere alte Kastanie (daher auch unser Name) stellt das Zentrum unseres Gartens dar. Sie ist wunderschön und spendet im Sommer Schatten und im Herbst erleuchten ihre Blätter in bunten Farben. Aber sie erfordert von uns besondere Aufmerksamkeit und Pflege, da sie vielen anderen Pflanzen die Wassergrundlage entzieht. So unterstützt uns die GartenAckerdemie auch mit Fachwissen zu diesem Thema.

 

Den Kauf von z.B. einem Sack Muttererde können Sie uns mit einer Spende von 10,- € ermöglichen. Ein gutes Gartengerät wie z.B. eine Blumenkralle können wir mit 20,- € anschaffen.

 

Für die erfolgreiche Weiterführung des Projektes in 2017 benötigen wir verschiedene Pflanzen, Muttererde, Gartengeräte und Holz für die Hochbeete. 

 

Wir freuen uns, wenn Sie uns bei diesem Vorhaben unterstützen!

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  • Der Diakonieverbund Schweicheln e.V. ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz im Kreis Herford.

     

    In unseren Einrichtungen und Gesellschaften in NRW, Berlin und Brandenburg unterstützen wir Kinder und Jugendliche jeden Alters sowie junge Erwachsene, ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Einen Schwerpunkt dabei bilden die thematisch vielfältigen Regel,- Intensiv- und Tagesgruppen. Darüber hinaus begleiten wir ihren Ausbildungsweg mit Kitas, Schulen und beruflicher Integration.

     

    In unserer Arbeit spiegelt sich unser christliches Welt- und Menschenbild, das von Toleranz für Weltanschauung und unterschiedliche Glaubensrichtungen geprägt ist.

     

    Der Erfolg des Diakonieverbundes basiert wesentlich auf den gut ausgebildeten, hoch motivierten Mitarbeitenden, die sich immer wieder neu den täglichen Herausforderungen stellen. Gemäß unserem Motto VIELFALT GEMEINSAM GESTALTEN entwickeln sie ihre Arbeit stetig weiter, so dass wir erfolgreich und flexibel den sich stetig ändernden äußeren Bedingungen begegnen. Dabei werden immer wieder bedürfnisorientierte Projekte für unser Kinder und Jugendhlichen entwickelt, die nicht aus den reinen Regelentgelten finanziert werden können.

     

    Bitte unterstützen Sie uns mit einer nicht zweckungebundenen Spende dabei, unseren Kindern und Jugendlichen die bestmögliche Förderung zukommen zu lassen. Ob 100,- €. 50,- € oder 25,- € - jede Spende kommt genau dort an, wo sie gebraucht wird.

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  • Dieses Projekt der Evangelischen Jugendhilfe Bochum ist speziell darauf ausgerichtet unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten zu helfen sich zu öffnen -  für sich selbst, andere Kinder und Jugendliche und insbesondere auch für die Zusammenarbeit mit den Pädagogen der Evangelsichen Jugendhilfe Bochum, damit sie das erlebte verarbeiten können.

     

    „Ist das ein Schaf? Ist das ein kleines Kamel?" Die Begegnung und der Umgang mit Alpakas, die kleinen Brüder und Schwestern der Lamas, ist für die Gruppe von jungen Geflüchteten aus Afghanistan, Syrien, Guinea und Gambia der ev. Jugendhilfe Bochum eine ganz neue Erfahrung. Das erfolgreiche tiergestützte Projekt aus 2016 soll dieses Jahr an 3 Tagen eine Neuauflage erfahren.

     

    „Bei den Tieren fühlen sich die meisten Menschen einfach wohl", berichtet Daniel Hischke, Halter der neun Alpakas auf „Daniels kleine Farm" (http://www.danielskleinefarm.de). Hier, so haben die „Alpaka-Tage" 2016 gezeigt, kommen auch die Jugendlichen von MONDO Bochum, die ohne Eltern nach Deutschland geflohen sind und oft Symptome von Traumatisierung zeigen, rasch zur Ruhe. Nach dem Erfolg in 2016 möchten die pädagogischen Fachkräfte auch diesen Sommer 3 ganztägige Ausflüge zu den Alpakas organisieren. Geplant ist, mit rund 10 Jugendlichen und 3 BetreuerInnen sowie einem Sprach- und Kulturmittler nach Castrop-Rauxel zu fahren, um den ganzen Tag draußen in der Natur, im Grünen, rund um die Tiere zu verbringen. Generell kann man sich den Alpakas nur mit Ruhe und Geduld erfolgreich nähern; bei allen Aktivitäten herrscht sehr schnell eine entspannte Atmosphäre. Außerdem fühlen sich auch Menschen, die sich nicht mit Tieren auskennen, rasch sicher und trauen sich nach den ersten Griffen den Umgang mit Ihnen zu. Spätestens nach dem Anhalftern im Catchpen ist der Bann gebrochen und alle freuen sich auf die Wanderung im landschaftlich schönen Wagenbruch. Anschließend freuen sich die Tiere über eine Abkühlung mit dem Wasserschlauch und die Teilnehmer lernen, wie die Tiere versorgt werden mit Futter und Wasser, und kötteln Stall und Weide ab.

     

    Zum Abschluss des Tages genießen auch Teilnehmende und BetreuerInnen den Ausklang beim gemeinsamen Essen, die Pause auf der Holzschaukel oder in der Hängematte, ein Auge bei „Metti", „Hurricane", „Miles", „Nelson" und den anderen Hengsten, die friedlich drumherum grasen. Für die Jugendlichen ein Tag, an dem sie für ein paar Stunden Asylantrag, fehlende Aufenthaltsicherung, Sorgen um Zukunft, Angehörige und Lebensunterhalt hinter sich lassen können. Stattdessen dürfen sie Momente erleben, die entspannen und entschleunigen, die ihr Selbstvertrauen stärken und die die Gemeinschaft untereinander und die Beziehung zu den BezugsbetreuerInnen positiv verändern.

     

    • Mit einer Spende von 15.- finanzieren Sie beispielsweise eine Stunde Übersetzung durch einen Sprach- und Kulturmittler, damit sich jeder verstanden und sicher fühlt.
    • Mit einer Spende von 25.- finanzieren Sie beispielsweise die Kosten für 1 Jugendlichen für 1 Tag für das tiergestützte pädagogische Angebot von Daniel Hischke.
    • Mit einer Spende von 50.- kann derselbe Jugendliche an 2 Tagen teilnehmen.
    • Mit einer Spende von 60.- finanzieren Sie beispielsweise die Verpflegung von 14-15 Personen an einem Tag.
    • Mit einer Spende von 100.- finanzieren Sie beispielsweise die Teilnahme von 4 Jugendlichen an einem Alpaka-Tag, Kosten für das Tiergestützte päd. Angebot.

     

    Wir freuen uns, wenn Sie uns bei diesem Vorhaben unterstützen!

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  • Das MuKuReli-Projekt der Ev. Jugendhilfe Bochum in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum Wiemelhausen gibt unbegleitenen minderjährigen Geflüchteten den Raum ihre einschneidenden Erfahrungen zu verarbeiten über einen künstlerischen Zugang. Darüber hinaus bietet es Begegnungsmöglichkeiten zwischen der eigenen religiösen Tradition und anderen Religionen. Auch in diesem Jahr sollen fünf Teilnehmern eine Jugendbildungsmaßnahme auf Spiekeroog ermöglicht werden. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe.

     

    Die Begleitung von Flüchtlingen ist kein kurzer Weg, bei dem das Ziel schnell erreicht ist, sondern eine Aufgabe, bei der es Ausdauer und viel Geduld braucht; schon weil jeder Mensch seine eigene Zeit braucht, um anzukommen in einem fremden Land. Flüchtlinge zu begleiten, ist eine Entscheidung für andere Menschen präsent zu sein und dabei gleichzeitig das eigene Helfen  nicht zum Käfig werden zu lassen, sondern zu einer Hilfe zur Selbsthilfe, zur Freiheit.  Selbständigkeit und Freiheit sind das Ziel. Verantwortliche Teilhabe an der Gesellschaft. Das Leben selbst in die Hand nehmen zu können.

     

    Geflüchtete Menschen brauchen Zuspruch, Ermutigung. Das gilt besonders für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, also Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern nach Deutschland gekommen sind. Hier gibt es seit April 2016 eine Kooperation zwischen der der Evangelischen Jugendhilfe Bochum und der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum Wiemelhausen. Unter Leitung der Künstlerin Banafsheh Behjou, Mitarbeiterin der Einrichtung MONDO der Evangelischen Jugendhilfe, findet seit einem Jahr freitagnachmittags im kleinen Melanchthonsaal eine Kunst- und Kulturwerkstatt statt, in der sich jugendlichen Flüchtlinge und Jugendliche der Gemeinde künstlerisch betätigen und donnerstags unter der Leitung von Reza Beheshtipour in der Jugendräumen (Königsallee 40) ein Musikworkshop. Bildende Kunst, Musik und Religion haben das Ziel, Menschen in dem zu berühren und zusammenzuführen, was wesentlich ist. Dies ist eine wichtige Arbeit, weil sie den Jugendlichen hilft, die Kreativität zu entdecken, die in ihnen steckt. Diese Kreativität öffnet Bild- und Klangräume, die neben die Bilder von Krieg und Zerstörung treten können und diese schließlich verwandeln könnten.

     

    Die Kunst- und Kulturwerkstatt ist ein Ort der Begegnung. Die Räumlichkeiten an der Königsallee laden zum künstlerischen Arbeiten und zu Ausstellungen ein, die den Jugendlichen Raum geben, das künstlerisch Erarbeitete irgendwann und möglichst bald in einem öffentlichen Raum zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.
    Das Kunst und Kulturprojekt als Teil von MuKuReli war 2016 und wird auch 2017  Bestandteil der Jugendbildungsfahrt nach Spiekeroog sein, was weitere Begegnungsräume öffnet. Im Rahmen der Jugendbildungsmaßnahme 2016 wurde für die Jugendlichen ein künstlerisches Programm zum Thema „JEDER IST EIN KÜNSTLER – Ein Projekt für jugendliche Flüchtlinge“ durchgeführt, das als eigenständiges Modul  geplant war.  Schließlich waren genau 55 kleine Kunstwerke entstanden, die an alle Teilnehmer der Fahrt als Erinnerungsstück verteilt wurden.

     

    Das Kunst- und Kulturprojekt ist begleitet durch Begegnungsmöglichkeiten zwischen der eigenen religioösen Tradition und anderer Religionen. So fanden über das Jahr verteilt Exkursionen in Kirchen, Moscheen, die Bochumer Synagoge, ein buddhistisches Zentrum und ein Hindutempel statt. Hier ging es darum die Atmosphäre von Räumen aufzunehmen, die durch Spuren des Glaubens der Menschen geprägt sind, die hier Religion leben und feiern. Die Berührung mit diesen Orten fand in Resonanzen in der künstlerischen Arbeit der Jugendlichen.

     

    Angesichts schlimmer Erfahrungen, die diese Jugendlichen in ihrer Kindheit und Jugend durch Verfolgung, Krieg und Flucht gemacht haben, eröffnet die Entdeckung der eigenen Kreativität und auch die Erfahrung akzeptiert und anerkannt zu sein, die Möglichkeit der Resilienz – eines heilsamen Umgangs mit den Verletzungen.

     

    Auch in diesem Jahr möchten wir es wieder bis zu fünf jugendlichen Flüchtlingen ermöglichen, an der Jugendbildungsmaßnahme auf der Insel Spiekeroog teilzunehmen.

     

    Die Teilnehmer müssen einen Eigenanteil von 180 Euro pro Person einbringen.
    Dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

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