Arbeit mit Migrantinnen im Frauenhaus Duisburg gGmbH

Im Jahr 2017 wird in der Arbeit des Frauenhauses Duisburg ein besonderer Schwerpunkt auf die Arbeit mit Migrantinnen gelegt.

Etwa 60% der Bewohnerinnen sind Migrantinnen oder haben einen Migrationshintergrund. Dies bringt eine besondere kulturelle Vielfalt mit sich, die auch in der Sozialarbeit mit berücksichtigt werden soll und muss. An vielen Stellen hat sich das Frauenhaus bereits interkulturell geöffnet, es soll erneut überprüft werden, welche weiteren Möglichkeiten es gibt und welche davon wiederum im Frauenhaus tatsächlich umsetzbar sind. Der Flyer des Frauenhauses mit den ersten wichtigsten Informationen soll übersetzt werden, damit auch Frauen erreicht werden, die erst seit kurzem in Deutschland leben, wie beispielsweise geflüchtete Frauen.

Durch die Flüchtlingsströme in den letzten Jahren ergeben sich neue Anforderungen an die Arbeit mit Migrantinnen im Frauenhaus.

Für Übersetzungen in den Beratungen werden ehrenamtliche HelferInnen gesucht, allerdings kommt es immer wieder vor, dass in dringenden Fällen auch kurzfristig professionelle Dolmetscher beauftragt werden müssen, was grundsätzlich sehr kostspielig ist.

Die Förderung durch das Land deckt mittlerweile nur noch ca. 54% der Personalkosten, die tarifgebunden wieder angestiegen sind. Sachkosten werden weiter nicht gefördert, sodass diese und die nicht refinanzierten Personalkosten aus Spenden finanziert werden müssen.

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