„Alpaka-Tage“ für unbegleitete minderjährige Geflüchtete

Dieses Projekt der Evangelischen Jugendhilfe Bochum ist speziell darauf ausgerichtet unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten zu helfen sich zu öffnen -  für sich selbst, andere Kinder und Jugendliche und insbesondere auch für die Zusammenarbeit mit den Pädagogen der Evangelsichen Jugendhilfe Bochum, damit sie das erlebte verarbeiten können.

 

„Ist das ein Schaf? Ist das ein kleines Kamel?" Die Begegnung und der Umgang mit Alpakas, die kleinen Brüder und Schwestern der Lamas, ist für die Gruppe von jungen Geflüchteten aus Afghanistan, Syrien, Guinea und Gambia der ev. Jugendhilfe Bochum eine ganz neue Erfahrung. Das erfolgreiche tiergestützte Projekt aus 2016 soll dieses Jahr an 3 Tagen eine Neuauflage erfahren.

 

„Bei den Tieren fühlen sich die meisten Menschen einfach wohl", berichtet Daniel Hischke, Halter der neun Alpakas auf „Daniels kleine Farm" (http://www.danielskleinefarm.de). Hier, so haben die „Alpaka-Tage" 2016 gezeigt, kommen auch die Jugendlichen von MONDO Bochum, die ohne Eltern nach Deutschland geflohen sind und oft Symptome von Traumatisierung zeigen, rasch zur Ruhe. Nach dem Erfolg in 2016 möchten die pädagogischen Fachkräfte auch diesen Sommer 3 ganztägige Ausflüge zu den Alpakas organisieren. Geplant ist, mit rund 10 Jugendlichen und 3 BetreuerInnen sowie einem Sprach- und Kulturmittler nach Castrop-Rauxel zu fahren, um den ganzen Tag draußen in der Natur, im Grünen, rund um die Tiere zu verbringen. Generell kann man sich den Alpakas nur mit Ruhe und Geduld erfolgreich nähern; bei allen Aktivitäten herrscht sehr schnell eine entspannte Atmosphäre. Außerdem fühlen sich auch Menschen, die sich nicht mit Tieren auskennen, rasch sicher und trauen sich nach den ersten Griffen den Umgang mit Ihnen zu. Spätestens nach dem Anhalftern im Catchpen ist der Bann gebrochen und alle freuen sich auf die Wanderung im landschaftlich schönen Wagenbruch. Anschließend freuen sich die Tiere über eine Abkühlung mit dem Wasserschlauch und die Teilnehmer lernen, wie die Tiere versorgt werden mit Futter und Wasser, und kötteln Stall und Weide ab.

 

Zum Abschluss des Tages genießen auch Teilnehmende und BetreuerInnen den Ausklang beim gemeinsamen Essen, die Pause auf der Holzschaukel oder in der Hängematte, ein Auge bei „Metti", „Hurricane", „Miles", „Nelson" und den anderen Hengsten, die friedlich drumherum grasen. Für die Jugendlichen ein Tag, an dem sie für ein paar Stunden Asylantrag, fehlende Aufenthaltsicherung, Sorgen um Zukunft, Angehörige und Lebensunterhalt hinter sich lassen können. Stattdessen dürfen sie Momente erleben, die entspannen und entschleunigen, die ihr Selbstvertrauen stärken und die die Gemeinschaft untereinander und die Beziehung zu den BezugsbetreuerInnen positiv verändern.

 

  • Mit einer Spende von 15.- finanzieren Sie beispielsweise eine Stunde Übersetzung durch einen Sprach- und Kulturmittler, damit sich jeder verstanden und sicher fühlt.
  • Mit einer Spende von 25.- finanzieren Sie beispielsweise die Kosten für 1 Jugendlichen für 1 Tag für das tiergestützte pädagogische Angebot von Daniel Hischke.
  • Mit einer Spende von 50.- kann derselbe Jugendliche an 2 Tagen teilnehmen.
  • Mit einer Spende von 60.- finanzieren Sie beispielsweise die Verpflegung von 14-15 Personen an einem Tag.
  • Mit einer Spende von 100.- finanzieren Sie beispielsweise die Teilnahme von 4 Jugendlichen an einem Alpaka-Tag, Kosten für das Tiergestützte päd. Angebot.

 

Wir freuen uns, wenn Sie uns bei diesem Vorhaben unterstützen!

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  • Die GemüseAckerdemie ist ein ganzjähriges Bildungsprogramm, das die Wertschätzung für Lebensmittel bei Kindern steigern möchte und gleichzeitig Wissen und Können vermittelt. Das Programm wirkt Themen wie Lebensmittelverschwendung, ungesunder Ernährung und Entfremdung von der Natur entgegen. Die Kita "An der alten Kastanie" der abw gGmbH war 2015 eine der Ersten, die ins Programm aufgenommen wurde. In dieser Zeit haben wir viel erreicht und freuen uns über die (essbaren) Ergebnisse.

     

    Das Projekt ist für alle Kinder dieser Kita offen. Ein fester Kreis von ca. 20 Kindern ist besonders intensiv dabei. Die Kinder bearbeiten die Beete, gießen sie und befreien sie von Unkraut. Dabei helfen ihnen Bildkarten, auf denen sie genau sehen können, welche Arbeitsschritte zu tun sind.

     

    Wir bauen in unserer Kita unter anderem Tomaten, verschiedene Kräuter, Kürbisse, Salate und Zucchini an. So konnten wir erfolgreich mit den Kindern an die Ernte gehen – ein tolles Erlebnis für Groß & Klein, und nachhaltig.

     

    Die Salate haben wir direkt in unserer Küche zubereitet und frisch als Nachmittagssnack serviert. So konnten die Kinder den gesamten Prozess erleben, vom Einpflanzen und Pflegen der Beete bis hin zur Ernte und dem frischen Verspeisen. Lebensmittelproduktion einmal in kleiner Variante selber erfahren.

     

    Das Projekt dient außerdem der allgemeinen Gartenpflege- und Verschönerung, Rangpflanzen wurden beispielsweise als Sichtschutz angelegt. Unsere alte Kastanie (daher auch unser Name) stellt das Zentrum unseres Gartens dar. Sie ist wunderschön und spendet im Sommer Schatten und im Herbst erleuchten ihre Blätter in bunten Farben. Aber sie erfordert von uns besondere Aufmerksamkeit und Pflege, da sie vielen anderen Pflanzen die Wassergrundlage entzieht. So unterstützt uns die GartenAckerdemie auch mit Fachwissen zu diesem Thema.

     

    Den Kauf von z.B. einem Sack Muttererde können Sie uns mit einer Spende von 10,- € ermöglichen. Ein gutes Gartengerät wie z.B. eine Blumenkralle können wir mit 20,- € anschaffen.

     

    Für die erfolgreiche Weiterführung des Projektes in 2017 benötigen wir verschiedene Pflanzen, Muttererde, Gartengeräte und Holz für die Hochbeete. 

     

    Wir freuen uns, wenn Sie uns bei diesem Vorhaben unterstützen!

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  • Der Diakonieverbund Schweicheln e.V. ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz im Kreis Herford.

     

    In unseren Einrichtungen und Gesellschaften in NRW, Berlin und Brandenburg unterstützen wir Kinder und Jugendliche jeden Alters sowie junge Erwachsene, ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Einen Schwerpunkt dabei bilden die thematisch vielfältigen Regel,- Intensiv- und Tagesgruppen. Darüber hinaus begleiten wir ihren Ausbildungsweg mit Kitas, Schulen und beruflicher Integration.

     

    In unserer Arbeit spiegelt sich unser christliches Welt- und Menschenbild, das von Toleranz für Weltanschauung und unterschiedliche Glaubensrichtungen geprägt ist.

     

    Der Erfolg des Diakonieverbundes basiert wesentlich auf den gut ausgebildeten, hoch motivierten Mitarbeitenden, die sich immer wieder neu den täglichen Herausforderungen stellen. Gemäß unserem Motto VIELFALT GEMEINSAM GESTALTEN entwickeln sie ihre Arbeit stetig weiter, so dass wir erfolgreich und flexibel den sich stetig ändernden äußeren Bedingungen begegnen. Dabei werden immer wieder bedürfnisorientierte Projekte für unser Kinder und Jugendhlichen entwickelt, die nicht aus den reinen Regelentgelten finanziert werden können.

     

    Bitte unterstützen Sie uns mit einer nicht zweckungebundenen Spende dabei, unseren Kindern und Jugendlichen die bestmögliche Förderung zukommen zu lassen. Ob 100,- €. 50,- € oder 25,- € - jede Spende kommt genau dort an, wo sie gebraucht wird.

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